Posts written by Sandra Baumgärtner

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TIFFI im LUCKY-Magazin des Trierischen Volksfreundes

Zeitungsartikel über Tiffi im LUCKY Magazin des TV

(Auszug aus dem neuen LUCKY-Magazin aus dem Trierischen Volksfreund vom 16.06.2018)

Schon vor ein paar Tagen waren mein neues Kinderbuch „TIFFI-Die Tigerschnecke“ und ich zu Besuch im Medienhaus Trierischer Volksfreund und durften der TV-Volontärin Patricia Prechtel von unserem Alltag erzählen. Eine ganze Seite rund ums Schreiben ist für das Kindermagazin LUCKY daraus entstanden. Die Auslage liegt immer in der großen Samstagsausgabe des TVs, wie die Trierer ihre Tageszeitung liebevoll abgekürzen, bei. So auch vergangenen Samstag, den 16. Juni 2018.

„TIFFI-Die Tigerschnecke“ kann man übrigens jetzt auch im Internet-Shop des TVs (www.volksfreund-shop.de) bestellen, in der Mayerschen/Interbook kaufen oder direkt bei mir signiert ordern.

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OUT NOW! Die australischen Meerjungfrauen sind am Start.

Aquarii Cover Meerjungfrauen Australien

Ran an deine nächste fantastische Leselektüre! Jetzt kannst du dir endlich AQUARIÍ-Schlucht der Erinnerung auf den Reader ziehen. Du bist Fan des gedruckten MACHWERKES? Keine Sorge, dann musst du dich lediglich noch ein klein wenig gedulden. Das Print ist in der Mache und wird voraussichtlich Ende Mai erscheinen, also rechtzeitig vor den Sommerferien!

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Melancholie in der Korallensee

Aquarii Cover Strand Fuerteventura~ Gedanken einer Autorin ~

Und dann ist es endlich soweit. Dreieinhalb Jahre habe ich in meiner Schreibstube Lebenszeit und Energie in dich investiert. Habe dabei gelitten, gekämpft und geschrien. Habe dich unzählige Male verworfen, neu geschrieben und feingeschliffen. Sitze am Ende vor deinen knapp 500 Seiten und einer Geschichte, die mir die Tränen in die Augen treibt, weil sie so rund und so schön und so voller Herzblut ist. Weil ich Angst habe, dich loszulassen.
Und dann bist du fertig. Unwiederbringlich losgelassen auf die Leser. Und ich warte, bang und stumm, ob sie wissen, was ich fühlte, als ich die Geschichte geschrieben habe. Ob sie spüren, was du ihnen sagen möchtest. Ob sie dich lieben oder zerreißen werden, und damit auch mich. Denn ein Teil von mir steckt in dir. Dreieinhalb Jahre. Ein Teil meines Lebens. Ein Teil meines Herzens.
Mach´s gut, Buch-Baby. Finde deinen Platz in der Buchwelt und in die Herzen der Leser. Ich wünsche es dir. Ich wünsche es mir.

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LuxCon am 14. und 15. April 2018 in Luxemburg

Ihr findet mich am gesamten Wochenende an einem Autorentisch im Ground Floor. Hier könnt ihr euch mit Büchern, Leseproben, Autogrammkarten und jeder Menge Merch rund um meine MACHWERKE eindecken.

Daneben könnt ihr mich auch bei folgenden Lesungen besuchen:

WAS: Lese-, Sing- und Bastelstunde für die Kleinen mit VAMPI-Die kleine Vampirfledermaus

WANN: Samstag, 14. April 2018 um 13 bis 14 Uhr

WO: Ground Floor, Kids Corner, LuxCon

 

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WAS: Lesung aus AQUARIí-Schlucht der Erinnerung

WANN: Sonntag, 15. April 2018 um 15-15.30 Uhr

WO: Ground Floor, Room 1, LuxCon

 

 

 

Weitere Infos zur LuxCon gibt es HIER.

Adresse des Veranstaltungsortes:

Forum – Campus Geesseknäppchen
40, blvd Pierre Dupong
L-1430 Luxembourg

Den Veranstaltungsplan zum Ausdrucken gibt es HIER.

Ich freu mich auf euch!

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Bestellt jetzt euren fantastischen Reiseführer vor!

Aquarii Vorbestellung Fantasy Meerjungfrauen

Beginnt mit den Reisevorbereitungen zum Traumurlaub des Jahres und bestellt dazu gleich jetzt euren fantastischen Reiseführer!
Mit Knigge zum korrekten Umgang mit muskulösen Skippern, mit Ausgehtipps an garantiert touristenfreien Stränden und einem Erste-Hilfe-Kurs in Wiederbelebung exotischer Meeresbewohner. Wind, Meerfeeling und Spannung, inklusive. Knapp 500 Seiten für sommerliche 7.99 Euro. Nur solange der Vorrat reicht!
Oder etwas weniger euphorisch ausgedrückt:
AQUARIí-Schlucht der Erinnerung, der erste Band der Australien-Fantasy-Trilogie, kann jetzt HIER vorbestellt werden.

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Going Downunder – Von blondierten Schnabeligeln und dauergewellten Fotos

Das unzuverlässige Gedächtnis

Grundlage für das Schreiben der Aquarií waren meine eigenen Erinnerungen. Da ich mich aber nicht bloß auf diese bewiesenermaßen unzuverlässige Quelle beschränken wollte, habe ich meine altenn Reisetagebücher herausgekramt. Darin habe ich meine gesamte Australienreise niedergeschrieben. Ich hatte die Bücher immer bei mir, zeichnete darin Sternkarten, Tiere und Straßenschilder hinein, alles, was mir auffiel und mir wichtig erschien, um es nicht zu vergessen.

Bitte lächeln!

Ihr werdet denken: Warum hat sie das nicht einfach fotografiert? Nun, damals (ja, das war tatsächlich damals. Um genau zu sein 1991.) hatte man noch keine Handys und die Kameras waren klobige Dinger, sofern man eine qualitativ hochwertige haben wollte. Ich war stolze Besitzerin einer CANON T60. Und da Bildabzüge im Verhältnis zu heute sehr teuer waren und ich davon ausgehen musste, dass ich seeehr viele Fotos schießen würde, kaufte ich mir noch in Deutschland 10 Rollen Diafilme. Die waren nämlich bei uns günstiger als in Australien. Man musste sie in Alufolie einschlagen, weil sie sonst vom Röntgenprüfgerät des Handgepäcks beschädigt worden wären. Ich hatte vorgehabt, die vollen Filme später zurück nach Deutschland zu schicken, wo sie entwickelt werden würden. Diafilme kamen damals mit einem Entwicklungsgutschein daher. Mit den ersten 10 Rollen habe ich das dann auch getan. Die restlichen Filmrollen kaufte ich mir in Sydney, Melbourne oder wo ich auch im er war, denn es waren nicht bloß sehr viele Fotos, die ich geschossen hatte, sondern seeehr, seeehr viele. Mulljune, wie der Trierer sagt. Am Ende waren es fast an die 1000!

Das macht man doch nicht

Die Dias habe ich immer noch. Natürlich habe ich mir die schönsten Szenen als Ausdruck fertigen lassen und hübsche Fotoalben damit gefüllt. Heute nennt man das Scrapbooking, damals verrückt. Etwas anders zu nutzen als die grausigen Einklebeecken (um die wertvollen, teuren Bilder nicht zu beschädigen und um sie jederzeit wieder herausnehmen zu können) oder einen Prittstift (dessen Weichmacher die Bilder nach einem Jahr haben wellig werden lassen. Hrmpf!), Bildchen, Flyer oder Geldscheine ins Album zu kleben, war ungewöhnlich. Heute ist das normal.
Aber ich komme vom Thema ab. Erinnerungen … Reisetagebücher … genau.
So sahen meine Einträge aus: Reisetagebuch Australien Aquarii Meerjungfrauen

 

Textschnipsel gefällig? – Anmerkungen von eines Echidnas aus dem Jahr 1991Echidna Australien Sleeping Beauty Backpacking

Mann, war ich bei der Ankunft am Freitagabend in Perth fertig mit den Nerven. Der Backpacker, den ich vorab gebucht hatte, machte zunächst einen einigermaßen ordentlichen Eindruck und hatte sogar einen eigenen Pool. Im Mehrbettzimmer, das sogenannte Dormitory, standen lediglich drei Stockbetten. In einem schliefen Iris, die ich bereits auf meiner Reise hierher kennengelernt hatte, und ich. In einem anderen Bett eine Französin und deren Freundin. Die anderen beiden Mitbewohnerinnen sollten wir noch zur Genüge kennen- und hassen lernen.

Nach einer erholsamen, langen Nacht in dem ersten richtigen Bett seit zwei Nächten trotteten Iris und ich nach einem gemütlichen Frühstück mit Toast und Kaffee in die Stadt. Perth ist die Hauptstadt des Staates Western Australia und eine gemütliche, überschaubare Stadt. Sie liegt direkt an der Küste. Im Osten Australiens belächelt man Perth nur mitleidig, aber ich finde, diese Stadt hat etwas Besonderes. Sie soll angeblich die sonnigste Hauptstadt Australiens sein. Achtzig Prozent der gesamten Bevölkerung von WA leben und zelebrieren hier das `easy going´.

Ich war echt froh, Iris kennengelernt zu haben. Zu zweit ist das Reisen einfach schöner. Wir überlegen sogar, zusammen eine Tour zum Süden zu machen oder uns eventuell ein Auto zu mieten und alleine loszufahren. Aber Iris hatte wesentlich mehr Zeit zur Verfügung als ich. Sie hatte zudem ein allseits begehrtes Arbeitsvisum und somit die Möglichkeit, legal bezahlte Jobs anzunehmen und Geld zu verdienen, um ihre Urlaubskasse aufzubessern. Ich hingegen darf `nur´ reisen und Geld ausgeben. Und ich muss mich außerdem mit meinem Reiseprogramm etwas sputen. Nächstes Mal muss ich das definitiv anders organisieren!

Iris wollte sich schon seit längerem die Haare abschneiden lassen. Unseren ersten Halt war also bei einem Frisör. Wir marschierten in den Laden und ließen uns verschönern. Bei Iris klappte das gut. Ich sah hinterher jedoch mehr wie ein braun-blond geschecktes Echidna aus. Die Strähnchen waren viel zu hell ausgefallen und stachen auf meinen kurzen, dunklen Haaren wie helle Borsten heraus. Aber wie heißt es in OZ so schön? Take it easy, mate! Der Blick in den Spiegel tat dennoch weh. Wer zahlt schon gerne 75 bucks für einen grausigen Aussie-Look?

SHOPPING war nötig, um unsere Laune wieder zu heben. Wir fanden topmoderne Zehenringe, kauften Bikinis und Geschenke für zu Hause. Ich legte mir die Bibel für Rucksackreisende schlechthin zu: den Lonely Planet für WA.

Jetzt kann nichts mehr schiefgehen, dachte ich. Tja, da hatte ich falsch gedacht …

Komm mit mir ins Abenteuerland

Tja, aufregende Zeiten warteten da auf mich. Ähnlich wie heute auf Melli, die Protagonistin in AQUARIÌ-Schlucht der Erinnerung. Packt also schon mal die Koffer. Bald könnt ihr in Australien auf Reisen gehen, mit Melli im Barriere Riff abtauchen, an schneeweißen Stränden abhängen und ferne Städte und fremde Welten besuchen. Macht euch bereit, für euer großes Leseabenteuer!

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4. Mai 2018 um 21 Uhr im Second Life – Aquarií-Lesung

BB E-Book-Event Aquarii Lesung
Die Autorin liest heute im Second Life aus ihrem neusten Werk *Aquarií-Schlucht der Erinnerung*, dem ersten Band ihrer Australien-Fantasy-Trilogie. Nebebei plaudert sie über TIFFI-Die Tigerschnecke, ihrem brandaktuellen Kinderbuch, und außerdem noch über ihre Liebe zum Meer und über den Frust ihrer bitterbösen Gefährtin Lady Varginia. Eine spannungsgeladene Melange …
~
Packt die Badehose ein und schwimmt im Second Life vorbei! Hier ist die Anleitung, wie ihr hinein kommt:
http://kueperpunk2012.blogspot.de/2014/09/secondlife-tutorial-fur-zuhorer-und.html
Das komplette Programm des BB E-Book Leseevents 2018 findet ihr hier:
https://kueperpunk2012.blogspot.de/
Hier gehts zur Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/2053672484870985/

Szenerie für die Aquarií-Lesung im Second Life, gestaltet von Barlok Barbosa.

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Let there be COVER!

Cover Aquarii Fantasio Buchdesign Meerjungfrauen

Wollt ihr wissen, wie das tolle Cover von AQUARIÍ zustande kam? Hier kommt eine kleine Insidergeschichte für die Interesierten:
Mit dem Manuskript des ersten Bandes habe ich bereits 2014 begonnen (Nachzulesen im Beitrag Realitätsflucht vom Feinsten). Es sollte mein bisher größtes Projekt werden. Ich schrieb und schrieb und landete prompt – vermutlich auch überwältigt von der Größe des Projektes – in einer Schreibblockade. Eine Fertigstellung des ersten Bandes oder gar eines weiteren Folgebandes erschien mir plötzlich eine viel zu große Aufgabe, die ich unmöglich schaffen konnte. Das ist ein Problem, das jedem Kreativem nicht ganz unbekannt ist. Ein Glück, dass ich genügend kreative Lieblingsmenschen um mich herum habe. Einer davon ist Oliver Wetter, aka FANTASIO. Bei ein paar Kaffee und Gesprächen brachte er mich wieder auf Kurs und auf eine Idee. Warum nicht jetzt schon, im Stadium des Schreibprozesses, ein Cover für das zukünftige Buch entwerfen? Es müsste ja nicht das Endgültige sein, aber eines, das mich inspiriert und Ansporn für die Reststrecke durchs Manuskript ist. Überlegt, getan. Heraus kam die perfekt zu meinen Meermenschen entworfene Illustration, die kurz darauf in Großformat auch im Wohnzimmer hing. Mit dieser Motivation (und zusätzlichen kleinen Tritten in den Allerwertesten von anderen Herzensmenschen) schrieb sich der Rest der Rohfassung zum ersten Teil dann recht zügig. Und mehr noch: Im Zuge des NaNoWriMo2016 kam auch gleich noch der Anfang des zweiten Bandes zustande. Eine tolle Basis für die weitere Arbeit am Thema.
Als dann klar war, dass ich AQUARIÍ im Selfpublishing herausbringen würde, musste das fertige Bild noch in ein ansprechendes Cover verwandelt werden. Den Feinschliff übernahm dann Traumstoff Buchdesign, wo die Unterwasser-Szenerie einen hübschen Rahmen (Schnörkel! Yeah!) und einen auffälligen Schriftzug bekam. Mit diesem fantastischen Kleid wird sich der erste Teil Schlucht der Erinnerung super im Bücherregal präsentieren, bzw. als eBook-Eyecatcher die Herzen der Leser erfreuen.
Ich bin auf eure Meinung gespannt. Wie gefällt euch das Cover? Was findet ihr gelungen? Was würdet ihr euch anders wünschen? Nur her mit euren Urteilen. Schließlich brauche ich noch Ideen für die zwei Folgebände.

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Emmas Australien-Reisetagebuch – Eintrag 4

Schräge Vögel im Anflug auf Cairns

Auf dem Flug von Melbourne nach Cairns habe mir die meiste Zeit eine Schreibpause gegönnt, um die Aussicht zu genießen, wobei es zunächst nichts Aufregendes zu sehen gab. Aber irgendwie … vielleicht ist es die Zeitverschiebung. Ich bin immer noch todmüde, obwohl ich in Melbourne nicht mehr viel gemacht habe (aber immerhin auch nichts weiter „verloren“ habe!). Wir hatten vorhin eine Zwischenlandung in Brisbane. Die hatte ich so gar nicht auf dem Schirm und habe es erst bemerkt, als ich genauer auf meine Unterlagen und den Boardingpass sah. Der Stopover hat aber bloß eine Stunde gedauert und wir durften im Flieger sitzen bleiben. War also gar nicht so schlimm. Es gab auf der Strecke so viel zu sehen. An Canberra und Sydney sind wir leider zu weit abseits geflogen, um etwas zu sehen. Ich hatte mich insgeheim ja darauf gefreut, den Hafen mit dem berühmten „Kleiderhaken“ – die Sydney Harbour Bridge – und die „Schwangere Auster“ – das Sydney Opera House – wenigstens von oben zu sehen, wenn ich schon nicht in die Stadt komme. Muss dann wohl doch noch mal hin. Aber wir sind kurz an der Sunshine Coast vorbeigeschrappt und später an den Whitsunday Islands … Als wir kurz vor Cairns das Great Barrier Reef überflogen haben, war es ganz um mich geschehen. So etwas habe ich noch nie gesehen! Okay, vielleicht auf den Hochglanzbildern, die in Mellis Zimmer, die ich immer Australian Gallery nenne, hängen. Das Riff dann aber in Natura und in seiner Gesamtheit von oben zu sehen, ist etwas völlig anderes. Es beeindruckt mich sehr und macht mich irgendwie … ich weiß auch nicht. Demütig? Die Natur hat in Jahrhunderten oder -tausenden so was Wunderschönes gezaubert … und wir Spacken zerstören es binnen einiger Jahrzehnte. Im Flieger habe ich in der Boardillustrierten ein Artikel über das Korallensterben am Riff gelesen. Nicht wirklich schön, was den Korallen gerade passiert. Und so wie es aussieht, sind wir Menschen nicht ganz unschuldig daran. Erderwärmung, Verklappung von Müll, Bauarbeiten mitten durch die Korallenbänke … das trägt nicht zur Erhaltung des Riffs bei, sondern vielmehr zu seinem Ruin. Und das alles bloß, weil die Einen einen warmen Hintern haben wollen und die anderen Kohle. Tja, was soll ich sagen? Typisch Menschen eben … Ich bin ja auch nicht viel besser. Ich mag gar nicht dran denken, wie mies mein CO2-Fußabdruck nach den vielen Flügen ist. Aber immerhin weiß ich jetzt, warum es sich lohnt, über so etwas zukünftig intensiver nachzudenken.
Comic Farside Piloten Australien AquariiEin anderer Hammer während des Fluges war mein Blick ins Cockpit. Die Australier sind da echt „laid back“ und entspannter als andere. Als ich die Stewardess spaßeshalber fragte, ob es möglich sei, mal ins Cockpit schauen zu dürfen, lehnte sie sehr zu meiner Überraschung nicht ab, sondern meinte stattdessen, dass sie die Piloten fragen würde. Ich dachte zuerst: „Okay, das ist eine Ausrede. Es ist für Passagiere bestimmt verboten, dem Cockpit näher als nur ein paar Schritte zu kommen.“ Aber die Stewardess kam zurück und brachte mich tatsächlich nach vorne. Ich war echt baff! Die zwei Piloten (Steven Connor und Brian Collins, oder so ähnlich) waren tiefenentspannt, erklärten mir ganz lässig ein paar ihrer Anzeigen und tranken derweilen gemütlich ihren Kaffee, den ihnen die Stewardess servierte. Ich fand die unzähligen Anzeigen, Knöpfe und Hebel furchtbar unübersichtlich, aber ich bin ja auch kein Pilot und muss den Vogel nicht fliegen. Die haben an der Tür sogar einen kleinen Cartoon von „The Farside“ im Cockpit aufgehängt. Den kannte ich und als ich auf den Witz hinwies und sagte, dass es ein echt guter Witz ist, schauten sich die Zwei an und nickten sich verschwörerisch zu. Bevor ich mich versah, schaltete Steven den Autopiloten ab (ich weiß es, weil er es mir zuvor ankündigte) und zog seinen Joystick zuerst nach rechts und dann nach links. Das Flugzeug neigte sich krass nach rechts und nach links und kam dann wieder in die Horizontale. Die Zwei grinsten sich einen. Mir hingegen fiel die Kinnlade runter und kein passender Kommentar ein. Krass! Echt durchgeknallt, die Aussies! Und dabei super symphatisch. Ich glaub, ich suche mir wirklich einen australischen Surfe-Knackhintern, niste mich in seine Strandhütte ein und bleibe für immer. Australien und die Typen gefallen mir jetzt schon. Wenn sie nicht gerade rote Käppis tragen.
Mensch! Hier sitze ich und schreibe nur über mich. Dabei geht es doch um Melli. Ich habe ein schlechtes Gewissen, dass ich nicht gleich mit ihr mitgeflogen bin (Habe ich das schon mal geschrieben? Egal), und sie begleitet habe. Dann wäre vielleicht nichts passiert. Zumindest wüsste ich, was los ist. Na ja, es sind nur noch ein paar Minuten, dann landen wir in Cairns. Leider weiß ich nicht, in welchem der vielen Motels oder Backpackern Melli und Juri untergekommen sind. Ich muss einfach auf meinen guten Spürsinn vertrauen. Ich weiß, dass sich Melli eine Liste geschrieben hatte, wo alle Sehenswürdigkeiten notiert waren. Und ein paar Backpackers und Hotels hatte sie sich auch rausgesucht. Australien Aquarii Pirat Jack SparrowIch werde einfach das Telefonbuch von Cairns durchblättern und schauen, ob es bei mir irgendwann klingelt, wenn ich die Namen lese. Vielleicht erinnere ich mich an einen. Und wenn nicht, werde ich eben so lange durch die Stadt laufen, bis ich Melli gefunden habe. Oder ich rufe die Unterkünfte der Reihe nach an und erkundige mich, ob dort ein deutscher KACKarsch mit Tumi-Rollkoffer eingecheckt hat. *LACH* Echt, dieser Idiot! Mit einem hippen Rollkoffer auf eine Australien-Rundreise zu gehen ist ungefähr genauso schräg, wie mit einer 20-Kilo-Hantel tauchen zu gehen. Es hätte mir gleich zu denken geben sollen. Aber zur Not habe ich auch noch ein paar andere Anhaltspunkte. Tamati zum Beispiel. Dieser Seglertyp, mit dem Melli das tolle Foto gemacht hat. Von dem weiß ich, dass er an irgendeiner Pier seinen roten Katamaran liegen hat. So ein knalliges Boot sollte doch einfach zu finden sein. Normalerweise sind die Schiffe immer im klassischen Weiß gehalten. Zeugt von viel Geschmack, wenn ein Typ nicht mit dem Mainstream schwimmt. Tihihi. Bin echt auf den Typen gespannt. Moment. Der trägt doch hoffentlich kein rotes Käppie? Ein rotes Piratentuch würde ich ihm hingegen noch durchgehen lassen.
Warum sich Melli bisher nicht mehr gemeldet hat, bleibt ein Rätsel. Ich habe mich mit dem neuen Handy gleich was geschrieben, aber sie hat sich noch nicht gemuckst. Das macht mich ein bisschen nervös. Will sie vielleicht gar nicht, dass ich komme? Nein, blöder Gedanke! Idiotischer Gedanke! Ksssch, hau ab! Natürlich wird sie sich freuen. Schließlich hat sie mich damals gefragt, ob ich mitkommen möchte. Dass ich ihr jetzt nachreise, wird sie freuen und nicht nerven. Ganz bestimmt.

Riff Australien Aquarii ReefGerade kam die Durchsage von der Stewardess, dass wir die Reiseflughöhe verlassen haben und in wenigen Minuten landen werden. Also Tisch einklappen, Sitz gerade stellen … das Übliche. Da unten schimmert es türkis. Uuuuups! Jetzt sind wir in eine weiße Wattewolke reingeflogen und haben einen kurzen Satz nach unten gemacht. Waaaaah! Ich hatte einen Flug gebucht, keine Fahrt in einer Achterbahn. Hilfe! Ich mag das nicht. Oder erlauben sich Steven und Brian da wieder einen Scherz? Hauptsache, die machen keinen Quatsch und glauben, sie müssten mich beeindrucken. Aber wir haben es gleich. Ich sehe schon das Rollfeld. Melli, ich komme!

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Die Wunder am Great Barrier Reef

G´Day mates!
 
Das Tauchen am Great Barrier Reef ist für viele eines der schönesten Erlebnisse ihrer Australienreise. Auch mir blieb damals schlichtweg die Luft weg. Nicht, weil ich den Kopf zu lange unter Wasser hielt, sondern weil die Arten- und Farbenvielfalt einfach umwerfend war. Leider ist das Riff aktuell in großer Gefahr. Vielleicht habt ihr schon davon gehört? Das Riff leidet unter einer andauernden Korallenbleiche. Ganze Areale des lebendigen Riffs sterben ab, übrig bleiben bleiche, tote Gerippe ohne Leben. Eine sehr traurige Entwicklung, an der der Mensch nicht ganz unschuldig ist. Ich mag jedoch die Hoffnung nicht aufgeben, dass auch unsere Kinder eines Tages noch die Wunder des Great Barrier Reefs erleben und erfahren können.
In diesem kleinen YT-Filmchen von Queensland.com bekommt ihr zumindest einen winzigen Eindruck von der wunderbaren Region. Oder wart ihr selbst schon dort? Welche Abenteuer habt ihr erlebt? Erzählt es mir doch bitte. 🙂
 
Barriere Riff Australien Meerjungfrauen Aquarii
(Alle Bilder von Pixabay)
 
 

Hier findet man mich:

01.-02.09.2018 Hombuch/Homburg

17.-18.11.2018 Walfer Bicherdeeg (Luxemburg)

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