🎃🎃🎃 Willkommen zur großen Halloween-Autorenseiten-Tour 2018! 🎃🎃🎃
Bald ist Halloween und wir Autoren haben uns etwas ganz besonders für euch ausgedacht. Zieht mit uns von Autorenseite zu Autorenseite. Dort erwarten euch tolle Einblicke und Hintergrundinformationen rund um unsere Geschichten, Textschnipsel und vieles mehr. Natürlich darf auch ein halloweenmäßiges Gewinnspiel nicht fehlen! Alle Infos dazu und zu den teilnehmenden Autorinnen findet Ihr am Ende meines Beitrages.
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Ich darf heute den Anfang machen und möchte euch Hintergrundinformationen zu meinem neu aufgelegten Hexenroman „HAGZISSA – Chronik der Hexen“ geben.
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„HAGZISSA“ ist ein historisch angehauchter Dark Fantasy Roman, der in Trier zu Zeiten der Hexenverbrennungen und in der heutigen Zeit spielt.
Das verspricht der Klapptext:

Ein Dämon, hungrig nach Vergeltung und Tod.

Eine mächtige Gabe, vererbt von einer Hagzissa zur nächsten.

Und eine Chronik, geschrieben um altes Wissen zu bewahren und das Böse endgültig zu besiegen.

Im Jahre 1584 kämpft die kleine Joanna nicht bloß gegen die wütende Inquisition, sondern stellt sich auch tapfer gegen einen Dämon, der die Macht über die Menschheit an sich reißen will. Was alle für unmöglich halten, wird scheinbar wahr: Joanna besiegt den Dämon Modroch.
Über 400 Jahre später scheint sich die Geschichte zu wiederholen. Modroch kehrt zurück und plant seinen Rachefeldzug. Seine einstigen Widersacher waren nicht untätig und haben ihr Wissen in der „Chronik der Hagzissa“ notiert. Doch wissen deren Erben mit ihrer mächtigen Waffe umzugehen? Oder ist am Ende alles bloß falscher Zauber?
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Im Zuge meiner Recherche zum Roman habe ich mich viel mit dem Hexenwahn der Frühen Neuzeit beschäftigt. Um genauer zu werden: Ich bin bereits vor über 15 Jahre im Rahmen meines Innenarchitektur-Studiums auf dieses Thema gestoßen. 😎In Trier wütete in der Frühen Neuzeit eine regelrechte Hexenverfolgungswelle, die erst unter der Herrschaft von Kurfürst Karl Kaspar von der Leyen um 1650 sein Ende fand. Mit war wichtig, mich in meinem Roman an den historischen Fakten zu orientieren und nutzte dazu die heute noch vorliegenden Prozessakten verschiedener Trierer Hexen-Fälle. Die Historikerin Stefanie Altmeyer erläutert in HAGZISSA in einem ausführlichen Nachwort den wahren Kern meiner Geschichte.
Aber wie gestaltete sich eigentlich der Alltag eines Kindes in der Frühen Neuzeit? Joanna, die kleine Protagonistinnen aus der historischen Teils des Romans, lebt mit ihrer Familie in einem einfachen Haus in der Stadt Trier. Ihr Vater, Carl Schmitz, ist Gerber und kann mit seinem Gehalt gerade eben das Haus finanzieren und die Familie ernähren. Mutter Madalin kümmert sich derweilen um den Haushalt und um Joanna.
In dieser Zeit gab es sehr wohl Schulen, doch nicht alle Kinder konnte sie auch besuchen. Während Sprösslinge aus der Oberschicht meist in geistliche Obhut gegeben wurden, Kloster besuchten oder von Nonnen/Geistlichen erzogen wurden, besuchten Handwerkskinder -wenn überhaupt- nur die städtischen Schulen. Schon früh übernahmen solche Kinder kleine Aufgaben im elterlichen Haushalt oder gingen den Eltern im Geschäft oder auf dem Feld zur Hand.
Die kleine Joanna geht ebenfalls nicht zur Schule. Ihr Vater Carl kann nicht genügend Schulgeld aufbringen. Ferner zweifelt er den Sinn einer weiterführenden Ausbildung seiner Tochter an. Für ihn ist eine arbeitende Hand mehr wert, als ein schreibendes, lesendes und untätiges Gör. Das war damals eine durchaus übliche Überzeugung. So jätet Joanna also unbedarft das Unkraut im Garten und geht der Mutter beim Brotbacken zur Hand. Dass ihr Vater für sie bereits eine für die Familie lukrative Ehe ausgehandelt hat, weiß sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Auch das war eine normale Vorgehensweise. Während für Mädchen mit etwa 14 Jahren das Eheleben anstand, wurden Jungen als Gesellen zu Handwerksmeistern in die Lehre geschickt.
Auch wenn es anders erscheint, blieb den Kindern bis zum Alter von etwa sechs Jahren durchaus genügend Zeit zum Spielen. Man vergnügte sich mit Würfel- und Hüpfspiele, mit Abzählreime, man kopierte Alltagshandlungen (Mutter-Vater-Kindspielen) oder hielt sich Tiere zur Unterhaltung.
Unnötig zu erwähnen, dass die Kindersterblichkeit zu jener Zeit aufgrund mangelnder, medizinischer Kenntnisse (Stichwort Hygiene) und einem fehlenden Bewusstsein für Alltagsgefahren sehr hoch war.
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Wer sich näher mit dem Lebensalltag im Mittelalter beschäftigen möchte, dem empfehle ich folgende Bücher: A `Reise in die Vergangenheit/Lebensalltag im Mittelalter´ – Der Beste/Reader´s Digest (Antiquariat) und B `Leben im Mittelalter-Ein Lexikon´ – Roland Pauler (Primus Verlag)
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Ich hoffe, euch haben die Informationen zu meinen Hexen in „HAGZISSA – Chronik der Hexen“ gefallen.
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Morgen geht es auf der Autorenseite von SandraFlorean Autorin weiter. Am besten ihr liked 🎃SOFORT🎃 ihre Seite, dann verpasst ihr unsere „Große Halloween Autorenseitentour 2018“ und die Verlosung nicht. Ihr findet in jedem Beitrag ein Lösungswort – zusammen ergeben die Worte einen Satz, den ihr am 31.10.2018 bis 23:59 Uhr unter Sandra Bäumlers Beitrag posten solltet – so springt ihr in den Lostopf und könnt tolle Preise gewinnen. Unter anderem Ebooks von Ela Van de Maan, Raywen White, Nadja Losbohm, Sandra Baumgärtner – Autorin, Kay Noa und eine Schattenreichbox von Sandra Bäumler – Sara Hill, gefüllt mit dem Taschenbuch „Die Schattenreich Chroniken – Kreaturen der Nacht“, einem Bildband, Tarotkartenlesezeichen sowie Flyer und Leseproben von Sandra Florean, Sandra Baumgärtner und viele tolle Sachen mehr.
Hier findet ihr die Infos zum Gewinnspiel und den gesamten Tourplan: http://www.sandra-baumgaertner.de/grosse-halloween-autorenseitentour-2018/