Was das neue Logo der saarländischen Buchmesse in Homburg bereits Wochen vorher ankündigte, wurde am vergangenen Wochenende gefeiert. Das neue Konzept der Messe, die Lesungen nicht bloß auf einen Veranstaltungsort zu beschränken, sondern auf die ganze Stadt zu verteilen, und alle Ebenen des Saalbaus für die Aussteller zu nutzen, kam gut an. Bestsellerautoren wie Sebastian Fitzek, Markus Heitz oder Christoph Biemann (von der Sendung mit der Maus) lockten zahlreiche neue Gäste auf die Messe und generierten schon im Vorfeld viel Aufmerksamkeit. Ich hörte von vielen Besuchern, die zum ersten Mal auf der HomBuch waren. Sie hatten die Jahre zuvor nicht realisiert, dass es eine solche Messe überhaupt gibt. Den großen Namen der Buchszene sei Dank kamen (gefühlt) viel mehr gutgelaunte, kauffreudige Besucher als die Jahre zuvor.

Mir persönlich …… hat die HomBuch schon immer gefallen. Ich habe keine lange Anfahrt nach Homburg, die Messe hat eine überschaubare Größe und es kommen immer nette Kollegen und ganz viele saarländische Besucher. Nicht zu vergessen die tolle Organisation durch Ulrich und Kristin Burger und ihrem Helferteam. Und die Stimmung war wieder einmal super.

Büchertisch Aquarii Sandra Baumgärtner Lesetipp Buchtipp GeheimtippAm Samstag, den 1.09.2018, öffnete die Messe um 12.30 Uhr ihre Türen und prompt war reger Betrieb zwischen den Büchertischen. Von Langeweile keine Spur. Als Markus Heitz seine Lesung gab und es etwas ruhiger wurde, konnte ich kurz durchatmen, nur um danach zum Endspurt gleich reihenweise Bücher zu signieren und TIFFI-Bastelbögen zu verteilen. Mal kurz flanieren gehen? Essen? Kaffee? ToiToi? Nop! Da hieß es, Backen zusammenkneifen und durch.

Sonntag würde es bestimmt gemütlich losgehen. Dachte ich. Aber Fehlanzeige. Am 2.09.2018 um 12 Uhr kamen die Besucher gleich in Busladungen an. Mit ihnen zwei Seraphim:Vampirsaga-Leserinnen in ihren Fan-Shirt. Der ultimative Autorinnen-Glücksmoment!

Lesung HomBuch Sandra BaumgärtnerAn Essen und Co war nun erst recht nicht mehr zu denken. Meine innere Ruhe auf dem Weg zur Lesung im kleinen Lesesaal wurde mit einem Schlag zunichte gemacht. „Mach, und beeile dich. Da wartet ein voller Saal auf dich“, rief man mir zu. Ich hielt es für einen Scherz, dennoch flatterten mir die Nerven. Im kleinen Lesesaal wartete dann nicht bloß eine Flasche stilles Wasser, sondern tatsächlich über 40 Zuhörer, die ganz artig meinemVortrag lauschten, an den richtigen Stellen lachten und am Ende sogar klatschten. Möglicherweise sogar begeistert. Einzig die Wasserflasche blieb cool und unbeeindruckt. Ich ignorierte sie daher sträflich, ließ sie stehen und kümmerte mich lieber um die Zuhörer, die nach der Lesung zu meinem Verkaufstisch zogen und sich ein Buch oder gleich mehrere signieren ließen.

Gegen Nachmittag traute ich meinen Augen kaum. Ich hatte kein einziges Goodie mehr und lediglich noch zwei Aquarii Sandra Baumgärtner Lesetipp Buchtipp GeheimtippAquarií-Bücher zur Verfügung! Aber es sollte reichen. Um 18 Uhr schlossen sich die Türen der Messe, ohne dass ich die letzten beiden Exemplare verkauft hatte. Doch auch so waren meine Kisten merklich leicher. Alle packten ihre Habseligkeiten ein und verabschiedeten sich voneinander. Das große Familientreffen war zu ende.

Es gibt so viele, denen ich Danke sagen möchte, aber sie hier alle aufzulisten ist unmöglich. Allen voran DANKE an Ulrich und Kristin Burger, für die Organisation dieser großartigen Buchmesse. DANKE an die vielen ausgelassenen, lustigen und manchmal auch kritischen Besucher und den neuen und alten Bekannten. Es war mir ein Fest! Eines, das noch sehr lange nachhallen wird. Und nächstes Jahr wird das Hände Aquarii Sandra Baumgärtner Lesetipp Buchtipp GeheimtippGlücksgefühl dann wieder aufgefrischt. Macht ihr mit?