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Halloween-Autorenseitentour 2018

🎃🎃  Große Halloween-Autorenseitentour 2018 🎃🎃

Bald ist Halloween und wir Autoren haben uns etwas ganz besonders für euch ausgedacht: Zieht mit uns von FB-Autorenseite zu FB-Autorenseite. Dort erwarten euch tolle Einblicke und Hintergrundinformationen rund um unsere Geschichten, Textschnipsel und ein halloweenmäßiges Gewinnspiel! (mehr …)

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Seraphim, Aquarii, Angebot, Günstig, Promotion

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POTZ BLITZ – Cool abgehangen

Buchcover Potz Blitz Jugendbuch Eva Bagus Sandra BaumgärtnerTrefft den pfiffigen Lücke und seinen cleveren Fraund Bohne. *Potz Blitz-Cool abgehangen* ist der Auftakt zu einer Jugendbuchreihe mit zahlreichen Illustrationen der bezaubernden Eva Bagus, die die witzige Geschichte ins richtige (Blitz-)Licht rücken.

Hierum geht es:
Für Lücke gibt es nichts Tolleres, als in den Sommerferien alleine ohne nervende Eltern und Schwester zu Hause zu sein. Als er nach einem Gewitter plötzlich an der Decke klebt, sieht er die Welt aus einer völlig neuen Perspektive. Voll krass! Gemeinsam mit seinem Freund Bohne kommt Lücke auf die verrücktesten Ideen. Wenn ihnen bloß nicht die Nachbarin Frau Raurich und ihr Dackel Heino mit den ständigen Kontrollbesuchen auf den Keks gehen würden. Zum Glück fallen den beiden cleveren Jungs ein paar erstklassige Tricks ein, um Lückes neuen Zustand zu verheimlichen. Denn eins ist klar: So schnell will Lücke nicht wieder normal sein. Die Ferien sind schließlich noch nicht zu ende. Und er will so lange als möglich richtig cool abhängen!

Den ersten Band *Cool abgehangen* gibt es in allen eBook-Shops, hat etwa 72 Seiten und ist für krasse 1,49 Euro zu haben.

eBook only!

POTZ BLITZ beim Drachenwinkelshop kaufen.

POTZ BLITZ gibt es auch bei Amazon zu kaufen.

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„AQUARIÍ-Schlucht der Erinnerung“ als glitzerndes Print

Strand Buch Fantasy Meerjungfrauen AquariiIch melde mich mit einer phantastischen Nachricht aus der Sommerpause zurück. Band 1 der Aquarii-Trilogie ist jetzt auch als Printversion erschienen! Mit wunderschönem Cover, mit goldenen Lettern, farbigem Innenleben und … aber ich will nicht zuviel verraten. Ihr sollt ja überrascht werden!

Aquarii-Schlucht der Erinnerung gibt es entweder direkt bei mir (schickt mir einfach eure Bestellung per Mail), auf meinem Büchertisch bei den nächsten Lesungen (z.B. PMT, HomBuch oder Walfer Bicherdeeeg. AlleTermine findet ihr rechts auf meiner Homepage oder bei TERMINUS) oder in Kürze auch in eurer Lieblingsbuchhandlung (Fragt dort bitte nach! Dann bestellen sie bestimmt auch gerne ein paar Bücher mehr!). Und natürlich auch in jedem Internetshop. Aloha!

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Und es werde … Print!

Wo ein eBook veröffentlicht wird, ist auch das gedruckte Buch nicht weit.

Das eBook zum ersten Band der Aquarií-Reihe ist ja schon ein paar Tage online. Klar, dass da eine Print-Ausgabe dazu irgendwann folgen musste. Die Produktion dazu ist natürlich schon längst angelaufen, die Druckpressen rattern bereits geschäftig und ich bin aufgeregt, denn es ist nicht „nur“ eine Print-Ausgabe, sondern wird – hoffentlich – ein wunderschönes Buch mit allerlei Schnickschnack.

Zugegeben, es hat eine Weile gedauert, bis ich den Text in Form gebracht hatte und der Buchumschlag so aussah, wie ich ihn haben wollte (siehe Bild). Diesen hat, wie auch schon das eBook-Cover, Traumstoff Buchdesign auf Grundlage von FANTASIOs Illustration gezaubert.

Nun ist es bald soweit. Band 1 der Aquarií-Reihe wird in Kürze als Buch erscheinen. Wer ganz ungeduldig ist, kann sich sein signiertes Exemplar gleich heute noch vorbestellen. Ich schicke die Päckchen innerhalb Deutschlands bis zum Eintreffen der Bücher versandkostenfrei und mit ein paar Goodies zu euch. Schreibt mir einfach eine Mail.

Buchumschlag Aquarii 1 Buchcover

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Emmas Australien-Reisetagebuch – Eintrag 4

Schräge Vögel im Anflug auf Cairns

Auf dem Flug von Melbourne nach Cairns habe mir die meiste Zeit eine Schreibpause gegönnt, um die Aussicht zu genießen, wobei es zunächst nichts Aufregendes zu sehen gab. Aber irgendwie … vielleicht ist es die Zeitverschiebung. Ich bin immer noch todmüde, obwohl ich in Melbourne nicht mehr viel gemacht habe (aber immerhin auch nichts weiter „verloren“ habe!). Wir hatten vorhin eine Zwischenlandung in Brisbane. Die hatte ich so gar nicht auf dem Schirm und habe es erst bemerkt, als ich genauer auf meine Unterlagen und den Boardingpass sah. Der Stopover hat aber bloß eine Stunde gedauert und wir durften im Flieger sitzen bleiben. War also gar nicht so schlimm. Es gab auf der Strecke so viel zu sehen. An Canberra und Sydney sind wir leider zu weit abseits geflogen, um etwas zu sehen. Ich hatte mich insgeheim ja darauf gefreut, den Hafen mit dem berühmten „Kleiderhaken“ – die Sydney Harbour Bridge – und die „Schwangere Auster“ – das Sydney Opera House – wenigstens von oben zu sehen, wenn ich schon nicht in die Stadt komme. Muss dann wohl doch noch mal hin. Aber wir sind kurz an der Sunshine Coast vorbeigeschrappt und später an den Whitsunday Islands … Als wir kurz vor Cairns das Great Barrier Reef überflogen haben, war es ganz um mich geschehen. So etwas habe ich noch nie gesehen! Okay, vielleicht auf den Hochglanzbildern, die in Mellis Zimmer, die ich immer Australian Gallery nenne, hängen. Das Riff dann aber in Natura und in seiner Gesamtheit von oben zu sehen, ist etwas völlig anderes. Es beeindruckt mich sehr und macht mich irgendwie … ich weiß auch nicht. Demütig? Die Natur hat in Jahrhunderten oder -tausenden so was Wunderschönes gezaubert … und wir Spacken zerstören es binnen einiger Jahrzehnte. Im Flieger habe ich in der Boardillustrierten ein Artikel über das Korallensterben am Riff gelesen. Nicht wirklich schön, was den Korallen gerade passiert. Und so wie es aussieht, sind wir Menschen nicht ganz unschuldig daran. Erderwärmung, Verklappung von Müll, Bauarbeiten mitten durch die Korallenbänke … das trägt nicht zur Erhaltung des Riffs bei, sondern vielmehr zu seinem Ruin. Und das alles bloß, weil die Einen einen warmen Hintern haben wollen und die anderen Kohle. Tja, was soll ich sagen? Typisch Menschen eben … Ich bin ja auch nicht viel besser. Ich mag gar nicht dran denken, wie mies mein CO2-Fußabdruck nach den vielen Flügen ist. Aber immerhin weiß ich jetzt, warum es sich lohnt, über so etwas zukünftig intensiver nachzudenken.
Comic Farside Piloten Australien AquariiEin anderer Hammer während des Fluges war mein Blick ins Cockpit. Die Australier sind da echt „laid back“ und entspannter als andere. Als ich die Stewardess spaßeshalber fragte, ob es möglich sei, mal ins Cockpit schauen zu dürfen, lehnte sie sehr zu meiner Überraschung nicht ab, sondern meinte stattdessen, dass sie die Piloten fragen würde. Ich dachte zuerst: „Okay, das ist eine Ausrede. Es ist für Passagiere bestimmt verboten, dem Cockpit näher als nur ein paar Schritte zu kommen.“ Aber die Stewardess kam zurück und brachte mich tatsächlich nach vorne. Ich war echt baff! Die zwei Piloten (Steven Connor und Brian Collins, oder so ähnlich) waren tiefenentspannt, erklärten mir ganz lässig ein paar ihrer Anzeigen und tranken derweilen gemütlich ihren Kaffee, den ihnen die Stewardess servierte. Ich fand die unzähligen Anzeigen, Knöpfe und Hebel furchtbar unübersichtlich, aber ich bin ja auch kein Pilot und muss den Vogel nicht fliegen. Die haben an der Tür sogar einen kleinen Cartoon von „The Farside“ im Cockpit aufgehängt. Den kannte ich und als ich auf den Witz hinwies und sagte, dass es ein echt guter Witz ist, schauten sich die Zwei an und nickten sich verschwörerisch zu. Bevor ich mich versah, schaltete Steven den Autopiloten ab (ich weiß es, weil er es mir zuvor ankündigte) und zog seinen Joystick zuerst nach rechts und dann nach links. Das Flugzeug neigte sich krass nach rechts und nach links und kam dann wieder in die Horizontale. Die Zwei grinsten sich einen. Mir hingegen fiel die Kinnlade runter und kein passender Kommentar ein. Krass! Echt durchgeknallt, die Aussies! Und dabei super symphatisch. Ich glaub, ich suche mir wirklich einen australischen Surfe-Knackhintern, niste mich in seine Strandhütte ein und bleibe für immer. Australien und die Typen gefallen mir jetzt schon. Wenn sie nicht gerade rote Käppis tragen.
Mensch! Hier sitze ich und schreibe nur über mich. Dabei geht es doch um Melli. Ich habe ein schlechtes Gewissen, dass ich nicht gleich mit ihr mitgeflogen bin (Habe ich das schon mal geschrieben? Egal), und sie begleitet habe. Dann wäre vielleicht nichts passiert. Zumindest wüsste ich, was los ist. Na ja, es sind nur noch ein paar Minuten, dann landen wir in Cairns. Leider weiß ich nicht, in welchem der vielen Motels oder Backpackern Melli und Juri untergekommen sind. Ich muss einfach auf meinen guten Spürsinn vertrauen. Ich weiß, dass sich Melli eine Liste geschrieben hatte, wo alle Sehenswürdigkeiten notiert waren. Und ein paar Backpackers und Hotels hatte sie sich auch rausgesucht. Australien Aquarii Pirat Jack SparrowIch werde einfach das Telefonbuch von Cairns durchblättern und schauen, ob es bei mir irgendwann klingelt, wenn ich die Namen lese. Vielleicht erinnere ich mich an einen. Und wenn nicht, werde ich eben so lange durch die Stadt laufen, bis ich Melli gefunden habe. Oder ich rufe die Unterkünfte der Reihe nach an und erkundige mich, ob dort ein deutscher KACKarsch mit Tumi-Rollkoffer eingecheckt hat. *LACH* Echt, dieser Idiot! Mit einem hippen Rollkoffer auf eine Australien-Rundreise zu gehen ist ungefähr genauso schräg, wie mit einer 20-Kilo-Hantel tauchen zu gehen. Es hätte mir gleich zu denken geben sollen. Aber zur Not habe ich auch noch ein paar andere Anhaltspunkte. Tamati zum Beispiel. Dieser Seglertyp, mit dem Melli das tolle Foto gemacht hat. Von dem weiß ich, dass er an irgendeiner Pier seinen roten Katamaran liegen hat. So ein knalliges Boot sollte doch einfach zu finden sein. Normalerweise sind die Schiffe immer im klassischen Weiß gehalten. Zeugt von viel Geschmack, wenn ein Typ nicht mit dem Mainstream schwimmt. Tihihi. Bin echt auf den Typen gespannt. Moment. Der trägt doch hoffentlich kein rotes Käppie? Ein rotes Piratentuch würde ich ihm hingegen noch durchgehen lassen.
Warum sich Melli bisher nicht mehr gemeldet hat, bleibt ein Rätsel. Ich habe mich mit dem neuen Handy gleich was geschrieben, aber sie hat sich noch nicht gemuckst. Das macht mich ein bisschen nervös. Will sie vielleicht gar nicht, dass ich komme? Nein, blöder Gedanke! Idiotischer Gedanke! Ksssch, hau ab! Natürlich wird sie sich freuen. Schließlich hat sie mich damals gefragt, ob ich mitkommen möchte. Dass ich ihr jetzt nachreise, wird sie freuen und nicht nerven. Ganz bestimmt.

Riff Australien Aquarii ReefGerade kam die Durchsage von der Stewardess, dass wir die Reiseflughöhe verlassen haben und in wenigen Minuten landen werden. Also Tisch einklappen, Sitz gerade stellen … das Übliche. Da unten schimmert es türkis. Uuuuups! Jetzt sind wir in eine weiße Wattewolke reingeflogen und haben einen kurzen Satz nach unten gemacht. Waaaaah! Ich hatte einen Flug gebucht, keine Fahrt in einer Achterbahn. Hilfe! Ich mag das nicht. Oder erlauben sich Steven und Brian da wieder einen Scherz? Hauptsache, die machen keinen Quatsch und glauben, sie müssten mich beeindrucken. Aber wir haben es gleich. Ich sehe schon das Rollfeld. Melli, ich komme!

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AQUARIÍ – Realitätsflucht vom Feinsten

Am Anfang war das Meer

Meinen Lieblingsplatz stelle ich mir folgendermaßen vor: ein sonniges Plätzchen im warmen, schneeweißen Sand, Whithaven Beach Aquarii Australiadas türkisene Meer vor der Nase, Wellenrauschen und das Gezwitscher von Magpies im Ohr und ein strahlend blaues Himmelszelt über mir. Ein fantastischer Schreibplatz, nur leider frei erfunden, denkt ihr? Fantastisch ja, erfunden nein. Denn den Platz gibt es tatsächlich. Auf Whitsuday Island/Australien an der Whitehaven Beach. Lang, lang ist es her, dass ich dort saß und aufs Meer hinausblickte. Doch auch wenn zwischenzeitlich ganze Jahrzehnte vergangen sind, habe ich kein Detail vergessen. Dort, eben auf eben jenem Fleckchen Himmel auf Erden, wurde ich mir meiner Liebe zum Meer zum ersten Mal so richtig bewusst.

Arielle lässt grüßen

Logisch, dass ich damals wie heute gerne Bücher und Filme übers Meer lese/sehe. Zum Beispiel ‚Arielle‘, ‚Atlantis‘ und ‚The Deep Blue‘, oder ‚Der Schwarm‘ (Frank Schätzing), ‚Aquarius‘ (Tom Finn) oder ‚Alea Aquarius‘ (Tanya Stewner), um bloß ein paar Wenige zu nennen. Logisch auch, dass ich die Sommerferien sehr gerne am Meer verbringe. So auch irgendwann vor ein paar Jahren. Da saß ich mit meiner Tochter im Sand, schaute über die Wellen und träumte.
Plötzlich fragte mich meine Tochter: „Sag mal, Mama, gibt es in der Nordsee eigentlich auchMalerei Buntstifte Aquarii Meerjungfrauen?“
„Klar!“, antwortete ich. „Warum sollte es sie nicht geben?“
Meine Tochter deutete auf das Wasser. „Weil die hier gar nicht richtig sehen können. Weil das Wasser so trübe ist von dem vielen Sand, der aufgewirbelt wird.“
„Ich glaube, das macht denen nichts aus. Die sind das bestimmt gewohnt.“
Meine Tochter nickte. „Ja, aber in Australien wären sie bestimmt glücklicher.“
„Du meinst auf den Whitsundays oder am Great Barrier Reef?“
„Ja. Weil da das Wasser so schön klar ist. Und dort haben sie ja auch die vielen bunten Fische um sich rum. Und die Korallen und Riesen-Schildkröten und giftige Seeschlangen und …“
„ … gemeingefährliche Wasserdrachen und Monster-Muscheln und unterseeische Vulkane und weitverzweigte Höhlensysteme und …“ Ich sah es deutlich vor mir. Das Unterwasserreich der Meerjungfrauen. Ich spürte, wie mich die Idee immer mehr vereinnahmte, gerade so wie eine langsam davonrollende Welle die Muschel vom flachen Strand ins tiefe, unergründliche Wasser zieht.
„Mama!“ Jemand rüttelte mir an der Schulter. „Kriege ich endlich das Eis, das du mir vorhin versprochen hast?“

Kulli-Krampf versus Tasten-Tourette

Kurz darauf und zwei Eis später saß ich mit Kugelschreiber und Block am Strand und tüftelte am ersten Plot für meine AQUARIÍ. Dass die Meerspezies so heißen würde, stand von Anfang an fest. Ich lieh mir die Buntstifte von meiner Tochter und malte in den folgenden Tagen ein Bild, um meine Aquarií zumindest grundlegend zu visualisieren. Natürlich hat sich ihr konkretes Erscheinungsbild im Laufe der Schreibarbeit geändert, aber der Grundstock war gelegt. 2014 war das, wie man anhand meiner Aufzeichnungen im Buch heute noch nachlesen kann.

Meerjungfrau-Gesang und Bachmann-Verse

Recherche ist bekanntlich das A und O beim Schreiben. Ich stieß damals bei Davic C. Kery auf die Vertonung der Bachmann-Verse. Das kleine Musikstück gefiel mir und regte meine Fantasie zusätzlich an. Ich bin ja ohnehin ein Schreiberling, der neben Stift/Tastatur auch Musik (oder Cafegeräusche, Meerrauschen, Weißes Rauschen) zum Schreiben braucht. Ich baute Stück für Stück nicht nur das Grundgerüst meiner Geschichte, sondern auch meine Playlist aus. Basis war dabei eine Scheibe, die mir von einer meiner Australienreise besonders in Erinnerung geblieben war: The Songs of distant Earth von Mike Oldfield. Sie ist, auch heute noch, einer meiner Favoriten. Jeder Ton katapultiert mich in der Zeit zurück, an den frühen Morgen im April des Jahres 1998, an dem ich ein kleines Boot bestieg, um am Ningaloo Reef (an der Westküste Australiens) nach einem Whaleshark Ausschau zu halten. Ich spüre die frische Brise, die einen sonnig-warmen Tag verspricht. Ich rieche das Meer, sehe den braungebrannten Skipper Adam mit Piratentuch und grauem Stoppelbart an Bord stehen und mir entgegen lachen: „D´day, mate! Welcome on board.“

Dreamtime und Oceanlogging

Während meine Gedanken kreisten und ich den Tönen lauschte, schrieb und schrieb und schrieb ich. Kapitel um Kapitel. Und weil mir die Geschichte von meiner Protagonistin Melli nicht ausreichte, erschuf ich zusätzlich die Entstehungsgeschichte der AQUARIÍ. Ich liebe die Dreamtime, die Entstehungsgeschichte der Aborigines, die von Generation zu Generation mündlich weitergegeben wird. Die Dreamtime beschreibt das Entstehen der Welt, der Menschen und der Tiere, wie es sich die Ureinwohner Australiens vorstellen. Etwas Ähnliches musste es auch für meine Spezies geben. Aber die Dreamtime gehört den Aborigines. Ich brauchte etwas Spezielles. Wie immer kam eins kam zum anderen.
Wir unternahmen eine Schifffahrt und stießen dabei auf Grindwale. Die Tiere schliefen gerade und dümpelten an der Wasseroberfläche. Wale schalten zum Schlafen abwechselnd eine Hirnhälfte ab und treiben dann wie ein Stück Treibgut (engl.: „log“) im Wasser. Diesen Zustand nennt man ‚Logging‘. Ich sah sie an und dachte darüber nach, ob Wale auch träumten. Schmunzelte und dachte „Schlafenszeit, Zeit zum Träumen, Dreamtime, sleeping time, ocean, logging …“ und -schwupps- war der Begriff der Entstehungsgeschichte meiner Aquarií gefunden: die ‚Tales of the aboriginal Oceanlogging‘.

Autorin + Meerjungfrau = Diva

Malerei Buntstifte Aquarii Band 1 der geplanten Trilogie wuchs und damit auch die Frage, wohin mit dem bald fertigen Manuskript. Schlussendlich gab es nur eine vernünftige Lösung. Meine Vorstellung von dem, was am Ende mit meiner bislang größten Geschichte passieren sollte, in welchem Gewand es den Lesern gegenüber treten sollte, war klar. Genauso klar war es, dass so ziemlich jeder Verlag an meinen Wünschen scheitern musste, bzw. mir meine Wünsche verweigern würde. Es gab nur ein Verlag, der mein Buch so produzieren würde, wie ich es mir für meine Leser vorstellte: mein eigener Verlag.

Noch mehr Meer

Bald erscheint also ‚AQUARIÍ-Die Schlucht der Erinnerung‘ als erster Band meiner Australien-Fantasy-Trilogie. Und während ich das hier schreibe, arbeite ich bereits am Ende des zweiten Bandes. Wollt ihr wissen, wo ich gerade mit meinem Laptop auf dem Schoß sitze? Was ich höre? Was ich sehe, wenn ich den Blick in die Ferne richte? Dreimal dürft ihr raten …
 
 
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Das erste, gedruckte MACHWERK!

Schaut mal, wer da aus meinem Bücherregal herauslinst. Heute kam der Probedruck von Seraphim: TEMPUS FUGIT in die Baumgärtnersche Schreibgruft geflogen. Und wisst ihr was? Es sieht soooo toll aus! Es passt, wie ihr selbst sehen könnt, ganz wunderbar zu den drei Vorgängerbänden. Mit Glanz, Klappen und Pipapo. Ich werde jetzt gleich grünes Licht für die Produktion geben. Vielleicht kommt Band 4 der Vampirsaga dann noch rechtzeitig zum Mercatus Phantasticus.

Wer aber nicht mehr warten mag, darf das Buch (und natürlich auch jedes lieferbare Buch aus meiner Gruft) gerne auf meiner Homepage im Shop vorbestellen. Ich versende zur Feier des Tages an alle, die bis zum Eintreffen der gesamten Auflage vorbestellen, portofrei, signiert und mit ein paar Goodies im Päckchen. Lasst uns zusammen das erste gedruckte MACHWERK feiern!

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Aquarií – Schlucht der Erinnerung (Teil 1)

Endlich kann sich Melli ihren Traum erfüllen: Sie fliegt mit ihrem Freund Juri in ihr Geburtsland Australien. Aufregende Tauchgänge im glasklaren Wasser und romantische Spaziergänge an weißen Sandstränden stehen auf ihrer To-Do-Liste. Nie hätte Melli geahnt, dass in Down Under auch Kräfte am Werk sind, die für sie die größtmögliche Gefahr darstellen.

Ist Juri wirklich der, für den er sich ausgibt? Welches Geheimnis birgt ihre eigene Vergangenheit? Liegt darin vielleicht die Antwort auf die Frage, warum ihr plötzlich eine mysteriöse Geheimorganisation auf den Fersen ist? Oder warum ungeheuerliche Dinge während eines Tauchgangs am Great Barrier Reef geschehen?

Als Melli fast ertrinkt, begegnet sie sonderbaren Meerwesen. Eine Nahtoderfahrung? Ein Traum? Oder gibt es die sagenumwobenen Aquarií wirklich?

 

Band 1 der Australian-Fantasy-Trilogie, ca. 450 Seiten

Young Adult Fantasy

eBook ISBN 978-3-947361-06-9

Print ISBN 978-3-947361-07-6 für 15 Euro

 

HIER geht es zur Leseprobe.

 

 

 

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Der erste Termin in 2018! Vormerken!

Save the date! Weitere Infos folgen!

Hier findet man mich:

20.-24.03.2019 Leipziger Buchmesse

13.-14.04.2019 LuxCon

3.-4.05.2019 Buch Regio Trier

23.-25.08.2019 FaRK in Landsweiler-Reden

 

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