Posts written by Sandra Baumgärtner

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Woche 3 oder: Wenn plötzlich am Strand eine Leiche liegt

Protokoll zur Woche 3 von 13 (KW47/2020)

oder: Wenn plötzlich am Strand eine Leiche liegt

Die dritte Woche lief eher zäh an. Ich quälte mich durch die Sätze und merkte zu spät, dass ich mich verfahren hatte. Ja, ich habe einen groben Fahrplan, aber der wird mir von den Protagonisten oft genug umgeworfen. Dieses Mal habe ich mich so sehr vom eigentlichen Kurs abbringen lassen, dass ich fast nicht mehr vorankam. Immerhin kamen am Ende wieder 9000 neue von 7000 anvisierten Wörtern hinzu. Aber Schreiben langweilte mich anfangs sehr. Ich schnippelte hier, änderte dort ein paar Wendungen und kam so ganz allmählich wieder in einen produktiven Schreibrhythmus. Und plötzlich lag da eine Leiche am Ningaloo Reef in Western Australia. Keine Ahnung, wie sie dahin kam vor allem wer sie dort verbuddelt hat. Ich weiß bloß, wer sie ist. Und das macht die Arbeit wieder so spannend, dass mein heutiger Bericht kürzer ausfällt, weil ich dringend weiterschreiben will. Sorry, not sorry. 😉

Bis nächste Woche wieder. Bleibt gesund und lesefreudig!

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Woche 2 oder: Wenn sich Charaktere spannend entwickeln

Protokoll zur Woche 2 von 13 (KW46/2020)

oder: Wenn sich Charaktere spannend entwickeln

In der zweiten Woche lief es mit der Schreiberei sehr gut. Auch wenn mir das Grau draußen auf die Laune geschlagen hat, kamen am Ende der Woche knapp 9000 Wörter zusammen. Neu sind eine weitere Oceanlogging-Geschichte und drei neue Kapitel. Da ich viele Details eingepflegt oder umgeändert habe, glich meine Arbeit oft einer Überarbeitung. Aber so etwas muss eben auch sein. Spannend wurde die Schreibarbeit auch deshalb, weil sich Tachimaál, Mellis Aquarií-Bruder, zu einem bemerkenswerten Charakter entwickelt. Seine Vita, die Tragik darin und die daraus resultierenden Entwicklungen für die Geschichte sind wirklich interessant und machen mir die Arbeit leicht. Ich überlege tatsächlich schon, ob ich dem stolzen Pacha-Aár (in der Aquariísprache werden so die Soldaten genannt) eine eigenen Kurzgeschichte widmen soll. Aber erst mal muss Band 3 der Aquarií-Trilogie fertig werden, bevor ich an andere Projekte denke.
Die ersten Hinweise auf die Schlusskapitel habe ich auch bereits erspürt. Wenn es dabei bleibt, werden viele Leser*innen (und ich) sehr viele Taschentücher benötigen. Aber noch zappelt der Aquarií nicht am Haken … oder wie ging das Sprichwort?
Schauen wir mal, ob sich das große Finale nächste Woche deutlicher abzeichnet. Bis dahin! Bleibt gesund und lesefreudig.

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Das Kaffee-Orakel – Kleine Köstlichkeiten zum Kaffee

Sandra_Baumgaertner_Kaffee_Orakel_Koestlichkeiten_zum_Kaffee_Anthologie_MachwerkeJetzt erschienen!

Das “Kaffee-Orakel – Kleine Köstlichkeiten zum Kaffee” ist endlich lieferbar. Insgesamt 14 Autor*innen haben zu Deutschlands liebstem Heißgetränk exquisite Geschichtchen geschrieben. Krimi, Humor, Fantasy und Philosophisches … es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Und wer sich seine Zukunft vorhersagen lassen mag, braucht nicht erst die Tasse bis zum Kaffeesatz auszutrinken, sondern kann das Orakel der mirakulösen Tante Kaffee befragen.

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Egal ob schwarz oder mit Milch, ob herb oder süß – Kaffee steckt voller Geheimnisse.
So auch die Geschichten dieser Anthologie. Genießen Sie die kleinen Köstlichkeiten von Sabine Osman, Heike Knauber, Andreas-Wolfgang Rohr, Anja Bagus, Ju Honisch, Nadine Lang, Hanna Nolden, Jeanette Lagall, Tanja Karmann, Jens Gehres, Jacqueline Montemurri, Marie Graeff, Brida Anderson und Sandra Baumgärtner, mit einem Vorwort von Thorsten Beidbach.
Geben Sie sich ihrem Zauber hin und entdecken Sie die wahre Seele des beliebten Heißgetränks.

Facts: 15x15cm, 180 Seiten, 12 Euro
Cover: Ben Swerk

Das Buch kann ab sofort bei den teilnehmenden Autoren oder bei mir mit Signatur/Widmung bestellt werden.

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Woche 1 oder: Wenn die Protagonisten schon im ersten Kapitel nicht spuren

Protokoll zur Woche 1 von 13 (KW45/2020)

oder: Wenn die Protagonisten schon im ersten Kapitel nicht tun, was sie sollen

Die erste Woche meiner Aquarií 3 -Schreibchallenge ist vorüber. Den Plan, täglich 1000 Wörter zu schreiben, habe ich umsetzen können. Und mehr noch. Knapp 13.000 Wörter habe ich getippt. Damit sind der Prolog, eine Oceanlogging-Geschichte und fast vier ganze Kapitel geschrieben. Parallel dazu habe ich bei Traumstoff Buchdesign für das neue Cover angefragt und mich beim Lektorat Bobrowski angekündigt. Ich bin wild entschlossen, die Challenge durchzuziehen. Der Anfang ist gelungen und ich bin (möglicherweise vorschnell) mehr denn je überzeugt, dass ich das Ding bis zum 31. Januar 2021 erfolgreich zu Ende bringen werde. Wenn die Motivation mit mir Schritt hält, kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen. Es sei denn, die Protagonisten machen wieder, was ihnen in den Kopf kommt. Die Überschrift für diese Woche ist bezeichnend. Ich hatte mir einen guten Plot überlegt. Aber Melli und Co hielten sich nicht daran, turnten einfach wo anders hin und – als hätte ich es nicht geahnt – landeten prompt im Chaos. Und wer darf es ausbaden? Ich! Jetzt renne ich Melli und Konsorten hinterher und schreibe mir die Finger wund.
Sehen wir es positiv: Mir wird nicht langweilig und das ist gut so. Ich habe nur leider keine Ahnung, wie am Ende Plot und laufende Protagonisten zusammengehen können. Letztlich ist es aber wie im Alltag: Anfang und Ende stehen fest. Dazwischen liegt das, was ich die Würze unseres Daseins nennen würde. Wichtig ist, dass man sie in allen Einzelheiten wahrnimmt, denn so wird das Leben wahrhaftig. (Mein Wort zum Sonntag …?).
Mal sehen, ob ich nächste Woche noch so euphorisch philosophisch bin.
Bis nächsten Sonntag also! Bis dahin! Bleibt gesund und lesefreudig.

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Am kommenden Samstag gibt es bei Popscene ein Interview mit mir. Tanja Karmann hat mich für ihre Sendung Leselust
zu meinem Autorinnenleben, meinen Büchern und meiner Liebe zum Meer befragt. Dazu gibt es auch Buchtipps von Anja Bagus und eine Verlosung, bei der ihr ein brandneues und druckfrisches “Kaffee-Orakel” gewinnen könnt. Also schaltet am Samstag ab 16 Uhr ein: laut.fm/popscene

Fotonachweis: Popscene/Tanja Karmann

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Projekt “Aquarií 3”

Ist es verrückt zu glauben, man kann einen 400 Seiten starken Fantasyroman in nur drei Monaten schreiben? Für jene, die Zeit ohne Ende haben, ist das vielleicht ein realisierbares Unternehmen. Für mich, die neben der Schreibstube auch noch ein kleines Familienunternehmen leitet, gerne gärtelt und sportelt, ist es eine echte Herausforderung. Trotzdem wage ich diese persönliche Challenge, den dritten Band meiner Trilogie in kürzester Zeit fertigzuschreiben. Einerseits generiert diese Challenge Druck durch eine, wenn auch nur selbstgesetzte Abgabefrist (Deadline). Andererseits motivieren mich stetig wachsende Kapitel und erreichte Zwischenziele (Wordcount) sehr. Aber ob ich es tatsächlich schaffe, den finalen Band der Aquarií-Reihe, “Aquarií-Tränen der Göttin”, bis Ende Januar 2021 fertigzustellen? Ich bin selbst gespannt. In den nächsten drei Monaten könnt ihr HIER  den Fortschritt meines Schreibmarathons, meine erreichten Zwischenziele oder (hoffentlich nicht) die Misserfolge nachlesen. So langsam werde ich nervös und zapple mit dem Stift, bzw mit den Fingern über der Tastatur.  Der NANO kann von mir aus losgehen. Ich wäre bereit.

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28. Oktober 2020 – Arbeitsplan zum Projekt „Aquarií 3“

Arbeitsplan zum Projekt „Aquarií 3“

PC-Vorbereitungen:

O – Ordner für Recherche anlegen

O – Neues Projekt in Papyrus anlegen

O – Papyrus-Datenbanken verknüpfen

O – Wordcount einstellen (Schreibpensum/Deadline),

Zielvorgabe 90.000 Wörtern/1000 Wörter pro Tag

Sonstiges:

O – Schnellhefter anlegen

O – Australienliteratur (Hefte/Reisekataloge/Blogs) lesen

O – Arbeitsplatz in der Schreibstube vorbereiten

Social Media:

O – Ankündigung auf der HP

O – Anlegen einer eigenen Seite auf HP zur Dokumentation

O – Erstellen einer VA auf FB

 

 

 

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Projekt Aquarií 3

Ist es verrückt zu glauben, man kann einen 400 Seiten starken Fantasyroman in nur drei Monaten schreiben? Für jene, die Zeit ohne Ende haben, ist das vielleicht ein realisierbares Unternehmen. Für mich, die neben der Schreibstube auch noch ein kleines Familienunternehmen leitet, gerne gärtelt und sportelt, ist es eine echte Herausforderung. Trotzdem wage ich diese persönliche Challenge, den dritten Band meiner Trilogie in kürzester Zeit fertigzuschreiben. Einerseits generiert diese Challenge Druck durch eine, wenn auch nur selbstgesetzte Abgabefrist (Deadline). Andererseits motivieren mich stetig wachsende Kapitel und erreichte Zwischenziele (Wordcount) sehr. Aber ob ich es tatsächlich schaffe, den finalen Band der Aquarií-Reihe, “Aquarií-Tränen der Göttin”, bis Ende Januar 2021 fertigzustellen?
Hier dokumentiere ich den Fortschritt bei der Schreibarbeit in den nächsten drei Monaten.

Logo Im Fokus - Förderung Projekt Aquarií 3 - Sandra Baumgärtner - 6 Punkte Rheinland Pfalz Kultur

 

28. Oktober 2020 – Der Arbeitsplan

Woche 1/13 (KW45/2020) Erreicht: +13000 (geplant 7000, aktueller Stand 13.000)

Woche 2/13 (KW46/2020) Erreicht: +9.000 Wörter (aktueller Stand 22.000)

Woche 3/13 (KW47/2020) Erreicht: +9000 Wörter (aktueller Stand 31.000)

 

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Band 2 der Aquarií-Reihe ist erhältlich!

Es ist vollbracht!
Band 2 der Aquarií-Reihe, Aquarií-Intrige der Rebellen, ging soeben online und ist als eBook auf allen Plattformen zum Freut-Euch-mit-mir-Preis von 4,99 Euro bestellbar.

Darum geht es in Aquarií-Intrige der Rebellen:
Melli reist ans Ningaloo Reef in den Westen Australiens. Sie ist zuversichtlich, dort Hinweise zur Rettung des Meervolkes zu erhalten. Doch ihre Hoffnung scheint sich nicht zu erfüllen. Eines Nachts trifft sie am Strand auf alte Feinde, und die Ereignisse überschlagen sich.
Wer kämpft auf der Seite der Aquarií? Wer will ihren Untergang? Als Melli nach Verbündeten sucht, kommt ihr jemand zu Hilfe, den sie nicht erwartet hätte.

Das Buch hat ca. 400 Seiten, prall gefüllt mit einer fantastischen Geschichte, einem Glossar und neue “Tales of the aboriginal Oceanlogging”.

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Corona-Blues

Vor gut einem Jahr war mein Autorenleben noch völlig in Ordnung. Das Buchjahr ging langsam zu Ende und fürs neue Jahr standen viele tolle Projekte an. Der erste eigene Stand, gemeinsam mit meiner Kollegin Sandra Florean, auf der Leipziger Buchmesse, die LuxCon, die Buchmesse Saar und vieles mehr. Dann kam ein Virus daher und alles war plötzlich anders.
Was ist mir von meinem einst bunten Autorenleben geblieben? So gut wie nichts! Keine Treffen mit Kolleg*innen oder Leser*innen mehr, keine neuen Impulse, und auch keine Einnahmen. Auf dem Foto seht ihr deutlich, was dieses vermaledeite dreiviertel Jahr mit mir gemacht hat. Ich fühle mich alt, müde und leer, unmotiviert und traurig. Mir geht es gut, aber es ist, als hätte man mir einen Teil meines Lebens geraubt. Der Teil, der mir viel Spaß bereitete, der mich erfüllete und von dem ich im Alltag (der durchaus auch sehr schön ist, aber der eben auch Alltag ist.) zehrte. Ich will nicht undankbar klingen, denn uns geht es ja eigentlich gut. Trotzdem hätte ich gerne mein buntes, verrücktes Autorenleben und die vielen Spinner zurück, die ich so sehr vermisse.
Passt gut auf euch auf und bleibt gesund. Ich will euch alle bald wieder sehen!

Hier findet man mich:

17.-18.04.2021 LuxCon/Luxemburg

27.-29.08.2021 FaRK/Landsweiler-Reden

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