Category: HIDDEN

author

Woche 4 oder: Hört das Kapitel denn gar nicht auf?

Eins vorweg: Diese Woche ist mir (fast) kein Fehler mehr passiert. Zumindest kein technischer. Die Fehler waren vielmehr schon im Text. Was man so alles findet, wenn man sein Geschriebenes nach Jahren erneut liest, ist erstaunlich. Ich musste an das denken, was mir mein großartiger Lektor mal angeraten hat: Wenn man Texte laut liest, offenbaren sich Fehler und Wortschwurbeleien am besten. Das lag meist an meiner Schludrigkeit, weil ich bei Änderungen am fast finalen Text nicht akribisch gearbeitet habe und (mehr …)

author

Woche 3 oder: Und täglich grüßt der Prolog

Woche 3 von 10 (KW6/2021) oder: Und täglich grüßt der Prolog

Man sollte ja meinen, ich hätte es in der dritten Woche raus, wie das mit der Aufnahme funktioniert und hätte nach Jahren am Rechner kapiert, wie wichtig die regelmäßige Datensicherung ist. Und es ist ja auch nicht so, dass ich kein Gerätetests mache, bevor ich ein Kapitel einlese oder aufgenommene Takes nicht abspeichere. Bei den vier „Tales of the Oceanlogging“-Geschichten lief eigentlich auch alles reibungslos. Trotzdem bin ich diese Woche schier verzweifelt. (mehr …)

author

Woche 1+2 oder: Wenn das Hörbuch gut werden soll, braucht es Farbe

Woche 1+2 von 10 (KW4+5/2021) oder: Wenn es gut werden soll, braucht es Farbe

Die Woche 1 begann mit einer tollen Recherchearbeit. Ich habe nicht nur nach Informationsmaterial zum Thema „Wie gestalte ich ein Hörbuch?“ gesammelt, sondern habe mich auch auf die Suche nach einem geeigneten Titelsong gemacht. Die Auswahl an GEMA-freien Songs, deren Lizenzen man kaufen kann, ist riesig. Dennoch habe ich recht schnell einen passenden Titel gefunden, der uns Mellis Abenteuer auch über Band 1 hinaus prima auf die Ohren packt. Sogar der Name des Titels passt. Am liebsten würde ich ihn euch gleich vorspielen, aber ich spanne euch noch ein bisschen auf die Folter, um es spannend zu machen.

Mittlerweile läuft Woche 2 und ich bin Besitzerin eines super Mikrofons und einer Software zum Aufnehmen, bzw. fürs späteren Bearbeiten der Tonspuren. Kolleg*innen, die sich bereits mit dem Thema befasst haben, waren mir dabei eine große Hilfe. Kleinere Probeläufe, die ich mit meinem neuen Equipment gemacht habe, klingen vielversprechend. Ich muss aber noch ein paar Tutorials anschauen, um die Kniffe des sog. Masterings zu erlernen.

Die ersten Kapitel des Textes aus „Aquarií-Schlucht der Erinnerung“ habe ich jetzt bearbeitet. Es gilt, alle Sprecherrollen mit unterschiedlichen Farben zu markieren und auch Pausen anzumerken, damit ich bei Einlesen nicht durcheinanderkomme und vor allem im Redetempo nicht davon galoppiere. Nichts ist schlimmer, als zu schnell zu lesen. Die Zuhörer brauchen schließlich Zeit, das Kopfkino anzuwerfen.

author

24. Januar 2021 – Arbeitsplan zum „Aquarií Höbuchprojekt”

Arbeitsplan zum „Aquarií Höbuchprojekt”

*Achtung! Enthält unbezahlte Werbung!*

PC-Vorbereitung:

O – Ordner für Recherche anlegen

O – Neues Projekt in Papyrus anlegen – Kapitel fürs Einlesen vorbereiten

O – Skript zur Ankündigung und Abspann

O – Skript: Was sagt man zu Anfang des Hbs, was am Ende

O – Zeitschiene erarbeiten (Lesepensum pro Tag/Woche)

Sonstiges:

O – Schnellhefter anlegen mit Infos

O – Audacity herunterladen und YT-Tutorials anschauen. Testläufe machen.

O – Musik aussuchen > Lizenz kaufen

O – Wo gibt es Sounds (gemafrei: Didgeridoo, Meerrauschen, Delfine, Walgesänge, Lachender Hans, etc, typisch australische Sounds)?

O – Arbeitsplatz (schallisolierte Lesehöhle) in der Schreibstube vorbereiten

O – Mikrofon, Poppschutz, Ständer

Social Media:

O – Ankündigung auf der HP

O – Anlegen einer eigenen Seite auf HP zur Dokumentation

O – Erstellen einer VA auf FB

O – Artikel für “MACH DEIN DING!” andenken

author

Aquarií-Hörbuchprojekt

Das Land Rheinland Pfalz unterstützt mich erneut bei einem Projekt! Dieses Mal ist es die Produktion eines Hörbuches. Es ist ein Projekt, mit dem ich schon lange liebäugle, zu dem ich mich aber nie ganz durchringen konnte. Einerseits scheute ich die Arbeit, andererseits war ich unsicher, ob meine Lesestimme gut genug für ein Hörbuch ist. Jetzt aber fühle ich mich dafür gewappnet, sowohl was die Motivation als auch die Stimme betrifft. Schließlich habe ich in den knapp zehn Jahren als Autorin genug Erfahrung gesammelt. Die Vorbereitungen fürs „Aquarií-Hörbuchprojekt“ sind abgeschlossen, passendes Equipment und Software angeschafft und eine kuschelige, stille Lesehöhle eingerichtet. Ein Testlauf, für den ich das Kinderbuch „VAMPI-Die kleine Vampirfledermaus“ eingelesen und anschließend mit Musik unterlegt als kleine Hörversion gemastert habe, verlief erfolgreich. Jetzt geht es also ans Hörbuch von „Aquarií-Schlucht der Erinnerung“. Wie auch beim vorangegangenen Projekt könnt ihr die Fortschritte in den kommenden zehn Woche hier mitverfolgen.

Es ist eine Menge Arbeit! Aber ich freue mich sehr darauf. Und ich bin voll motiviert. Gibt es eine bessere Grundlage für dieses ambitionierte Vorhaben?

24. Januar 2021 – Der Arbeitsplan

Woche 1+2/10 (KW4+5/2021) – Wenn das Hörbuch gut werden soll, braucht es Farbe!

Woche 3/10 (KW6/2021) – Und täglich grüßt der Prolog.

Woche 4/10 (KW7/2021) – Hört das Kapitel denn nie auf?

Woche 5/10 (KW8/2021) – Bitte Ruh… kztschrrrrrKLONK!

Woche 6/10 (KW9/2021) – Tauchkurs im Wackelpudding.

Woche 7/10 (KW10/2021)

author

Woche 11 oder: Und wenn sie nicht gestorben sind, dann schwimmen sie noch heute

Protokoll zur Woche 11 von 13 (KW3/2021)

oder: Und wenn sie nicht gestorben sind, dann schwimmen sie noch heute

Ich kann es nicht glauben. Ich habe es geschafft! In nur 11 Wochen habe ich den finalen Band meiner Aquarií-Trilogie als Rohfassung fertiggestellt. 89.000 Wörter sind es am Ende geworden, wobei bei der Überarbeitung des Materials sicherlich noch ein paar Buchstaben mehr dazukommen werden. Pro Woche habe ich im Durchschnitt also 8000 Worte geschrieben. Das mag für andere Autor*innen nicht viel sein. Ich fühle mich damit aber großartig! Dass ich so motiviert bei der Sache war, hatte seinen Grund. Das Projekt „Aquarií 3“ wurde vom Land Rheinland-Pfalz im Rahmen von „Im Fokus – 6 Punkte für die Kultur“ (Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur) mit einem Stipendium gesponsort. Das Vertrauen, das das Land in mich und meine Arbeit gesetzt hat, beflügelte mich dermaßen, dass ich so motiviert wie selten schrieb. Jetzt ist die Aquarií-Reihe also abgeschlossen. Ich bin glücklich, aber auch ein wenig traurig, weil ich meine Meermenschen ziehen lassen muss. Zum Glück darf ich die Geschichte ja mindestens noch einmal überarbeiten und ein wenig Zeit mit Melli, Tamati und Co. verbringen. Und ich ahne, dass wir uns nicht das letzte Mal getroffen haben. Das Projekt mag abgeschlossen sein, aber es warten viele neue darauf, aufs Papier gebracht zu werden. Projekte mit viel Herz, Sonne und Meer.

author

Woche 10 oder: Wer oder was war der Mörder?

Protokoll zur Woche 10 von 13 (KW2/2021)

oder: Wer oder was war der Mörder?

86.000 ist die Zahl der Woche 10 meiner Schreibchallenge. Über 8000 Wörter habe ich in den vergangenen 7 Tagen geschafft, obwohl ich nicht das Gefühl hatte, viel geschrieben zu haben. Einiges in der Geschichte musste ich überarbeiten und auffüttern. Und über ein paar kleine, aber wichtige Dinge war ich mir bisher noch nicht im Klaren: Was ist eigentlich mit Benjamin Blake? Nach dieser Woche weiß ich es. Benjamin hat mehr drauf, als nur den tollen Kerl zu mimen. Aber ist er auch fähig, einen Mord zu begehen? Wenn ja, an wem? Antworten dürft ihr hier nicht erfahren, aber wenn alles gut läuft, dann müsst ihr bis zum Erscheinen des letzten Bandes der Aquarií-Trilogie nicht mehr lange warten. Ich brenne selbst darauf, das Projekt zu beenden, und habe nur noch 4000 Wörter bis zum angedachten Romanende zu schreiben. Stellt also schon mal die Sektflaschen kalt. Nächste Woche gibt es aller Voraussicht nach etwas zum Feiern!

author

Woche 9 oder: Schweinehunde können nicht schreiben

Protokoll zur Woche 9 von 13 (KW1/2021)

oder: Schweinehunde können nicht schreiben

Die Neujahrswoche war alles andere als produktiv. Gerade mal 6.700 Wörter von 7.000 nötigen habe ich geschrieben. Ich kämpfte mich durch das Kampf-Kapitel und es dauerte, ehe ich es schließlich (und vorerst) abhakte und am nächsten Kapitel weiterschrieb. Das – und meine Frühjahrsmüdigkeit – hat mich ziemlich aufgehalten. Hinzukommt die unstabile Corona-Lage, die mich mental beeinflusst. Da ist vor allem die Angst, dass alles umsonst ist, weil auch dieses Jahr kein Buchzirkus stattfindet. Die Not aller Kreativschaffender, fehlende Sozialkontakte … Es gibt viele Gründe für meine momentane Unlust. Hilft aber nichts. Ich muss schreiben. Vier Wochen sind noch bis zum angepeilten Projektende übrig. Da sollten die fehlenden 13.000 Wörter doch auch mit faulem Schweinehund locker zu schaffen sein, oder?

author

Woche 8 oder: Der Krampf mit dem Kampf

Protokoll zur Woche 8 von 13 (KW52/2020)

oder: Der Krampf mit dem Kampf

In der Weihnachtswoche habe ich bewusst langsam gemacht und anderen Dingen Vorrang gegeben. In der KW 52 bin ich auf 5.000 Wörter gekommen und jetzt beim 24sten Kapitel an einer kniffeligen Stelle angelangt. Eine ordentliche Trilogie muss mit einem fulminanten Finale glänzen, am besten mit einem großartigen Endkampf. Ich bin jedoch kein (Lese-)Fan von seitenlangen Schwertszenen, grausamen Morden und blutgetränkten Kapiteln voller Toten und Verletzen. Ich langweile mich sowohl beim Lesen als auch beim Schreiben solcher Szenen. Mit Aquarií 3 bin ich jedoch gerade an dieser entscheidenden Stelle gelangt, wo es laut Schreibratgebern zur finalen Schlacht kommen muss. Das Schreiben ist – ich muss gestehen – plötzlich mehr Krampf als Kampf. Ich werde um diese Kampfszene trotzdem nicht herumkommen. Zu Glück sind die Soldaten der königlichen Garde und die Rebellen nicht so zahlreich, als dass das Finale zu einer epischen Schlacht ausarten könnte. Sowas würde auch nicht zur Aquarií-Geschichte passen. Dennoch werde ich wohl oder übel ein paar meiner Aquarií opfern müssen. Die Frage ist bloß: Wer wird fallen? Oder eher: Wie viel Drama kann ich oder können meine Leser*innen ertragen?

Nächste Woche sind wir schlauer. Bis dahin wünsche ich euch einen schöne Zeit und einen epischen Rutsch ins neue Jahr! Hoffentlich ohne Krämpfe …

author

Woche 7 oder: Prinzessin Ohnmacht – Ohnmächtige Protagonisten sind langweilig.

Protokoll zur Woche 7 von 13 (KW51/2020)

oder: Prinzessin Ohnmacht – Ohnmächtige Protagonisten sind langweilig

Ich habe mich ertappt! Es ist nämlich so, dass ich mich gerne aus der Affäre ziehe, indem ich meine Hauptdarsteller in Ohnmacht fallen lasse, wenn es knifflig wird. Also, für mich knifflig, nicht unbedingt für die Protagonisten. So passierte es diese Woche. Melli fiel bei einer vollkommen ungefährlichen Situation einfach um und war bewusstlos. Nicht, weil es in die Geschichte passte, sondern weil ich keine Ahnung hatte, wie sie in ihrer momentanen Lage reagieren sollte. Kann man natürlich so machen, ist aber langweilig. Denn während Prinzessin Melli so tatenlos da liegt, müssen andere Darsteller das tun, was eigentlich Mellis Job wäre: die Geschichte weiter vorantreiben. Beim Überarbeiten fiel mir ihre Passivität zum Glück auf (und auch mein Ausweichmanöver, das ich – shame on me – schon des Öfteren in meinen Büchern angewendet habe). Vor allem merkte ich jetzt, was das mit dem Leser macht. „Das ist laaaangweilig!“, dachte auch ich und schrieb die Szene komplett um. Jetzt ist Melli aktiv und agiert, wie es für eine gute Heldin gehört: mit Macht, und nicht ohne! Tja, ich lerne eben nie aus. Beim nächsten Ohnmachtsanfall werde ich Mittel und Wege finden, ihn zu verhindern. Und wenn es mit einem Eimer Wasser ist. Den sollte man am Meer ja locker auftreiben können, oder?

Die 13.000 Wörter habe ich diese Woche leider nicht geknackt. Es sind “nur” 9.000 geworden und in der kommenden Weihnachtswoche werden es vermutlich noch weniger. Aber das ist nicht weiter schlimm. Ich sehe das Schreibdefizit einfach als Weihnachtsgeschenk an mich selbst. Dann passt es.

Ich wünsche euch eine schöne Weihnachtszeit und viele ruhige, gemütliche, aufregende, glückliche, genussvolle Momente mit den Menschen eurer Wahl. Wir lesen uns am 27. Dezember 2020 wieder. Bis dahin! Bleibt gesund und esst Kekse!

Newsletter

*Neues aus der Baumgärtnerschen Schreibstube* bestellen.



Social Media