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Aquarií 3 in der Rohfassung fertig

Ich kann es nicht glauben. Ich habe es geschafft! In nur 11 Wochen habe ich den finalen Band meiner Aquarií-Trilogie als Rohfassung fertiggestellt. 89.000 Wörter sind es am Ende geworden, wobei bei der Überarbeitung des Materials sicherlich noch ein paar Buchstaben mehr dazukommen werden. Pro Woche habe ich im Durchschnitt also 8000 Worte geschrieben. (mehr …)

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Woche 8 oder: Der Krampf mit dem Kampf

Protokoll zur Woche 8 von 13 (KW52/2020)

oder: Der Krampf mit dem Kampf

In der Weihnachtswoche habe ich bewusst langsam gemacht und anderen Dingen Vorrang gegeben. In der KW 52 bin ich auf 5.000 Wörter gekommen und jetzt beim 24sten Kapitel an einer kniffeligen Stelle angelangt. Eine ordentliche Trilogie muss mit einem fulminanten Finale glänzen, am besten mit einem großartigen Endkampf. Ich bin jedoch kein (Lese-)Fan von seitenlangen Schwertszenen, grausamen Morden und blutgetränkten Kapiteln voller Toten und Verletzen. Ich langweile mich sowohl beim Lesen als auch beim Schreiben solcher Szenen. Mit Aquarií 3 bin ich jedoch gerade an dieser entscheidenden Stelle gelangt, wo es laut Schreibratgebern zur finalen Schlacht kommen muss. Das Schreiben ist – ich muss gestehen – plötzlich mehr Krampf als Kampf. Ich werde um diese Kampfszene trotzdem nicht herumkommen. Zu Glück sind die Soldaten der königlichen Garde und die Rebellen nicht so zahlreich, als dass das Finale zu einer epischen Schlacht ausarten könnte. Sowas würde auch nicht zur Aquarií-Geschichte passen. Dennoch werde ich wohl oder übel ein paar meiner Aquarií opfern müssen. Die Frage ist bloß: Wer wird fallen? Oder eher: Wie viel Drama kann ich oder können meine Leser*innen ertragen?

Nächste Woche sind wir schlauer. Bis dahin wünsche ich euch einen schöne Zeit und einen epischen Rutsch ins neue Jahr! Hoffentlich ohne Krämpfe …

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Woche 7 oder: Prinzessin Ohnmacht – Ohnmächtige Protagonisten sind langweilig.

Protokoll zur Woche 7 von 13 (KW51/2020)

oder: Prinzessin Ohnmacht – Ohnmächtige Protagonisten sind langweilig

Ich habe mich ertappt! Es ist nämlich so, dass ich mich gerne aus der Affäre ziehe, indem ich meine Hauptdarsteller in Ohnmacht fallen lasse, wenn es knifflig wird. Also, für mich knifflig, nicht unbedingt für die Protagonisten. So passierte es diese Woche. Melli fiel bei einer vollkommen ungefährlichen Situation einfach um und war bewusstlos. Nicht, weil es in die Geschichte passte, sondern weil ich keine Ahnung hatte, wie sie in ihrer momentanen Lage reagieren sollte. Kann man natürlich so machen, ist aber langweilig. Denn während Prinzessin Melli so tatenlos da liegt, müssen andere Darsteller das tun, was eigentlich Mellis Job wäre: die Geschichte weiter vorantreiben. Beim Überarbeiten fiel mir ihre Passivität zum Glück auf (und auch mein Ausweichmanöver, das ich – shame on me – schon des Öfteren in meinen Büchern angewendet habe). Vor allem merkte ich jetzt, was das mit dem Leser macht. „Das ist laaaangweilig!“, dachte auch ich und schrieb die Szene komplett um. Jetzt ist Melli aktiv und agiert, wie es für eine gute Heldin gehört: mit Macht, und nicht ohne! Tja, ich lerne eben nie aus. Beim nächsten Ohnmachtsanfall werde ich Mittel und Wege finden, ihn zu verhindern. Und wenn es mit einem Eimer Wasser ist. Den sollte man am Meer ja locker auftreiben können, oder?

Die 13.000 Wörter habe ich diese Woche leider nicht geknackt. Es sind “nur” 9.000 geworden und in der kommenden Weihnachtswoche werden es vermutlich noch weniger. Aber das ist nicht weiter schlimm. Ich sehe das Schreibdefizit einfach als Weihnachtsgeschenk an mich selbst. Dann passt es.

Ich wünsche euch eine schöne Weihnachtszeit und viele ruhige, gemütliche, aufregende, glückliche, genussvolle Momente mit den Menschen eurer Wahl. Wir lesen uns am 27. Dezember 2020 wieder. Bis dahin! Bleibt gesund und esst Kekse!

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Woche 6 oder: Spannung, Baby! Dann klappt es auch mit der Schreibarbeit.

Protokoll zur Woche 6 von 13 (KW50/2020)

oder: Spannung, Baby! Dann klappt es auch mit der Schreibarbeit.

Neue Woche, neue Chance. KW 50 verlief gut. Ich schaffte 11.000 Wörter von „verordneten“ 7.000. Mittlerweile ist die Geschichte auf 19 Kapitel angewachsen, mindestens sieben weitere Kapitel plus ein Epilog fehlen noch bis zum Ende. Dass ich mir eine Mindmap vom Ablauf und einen groben Plot der Geschichte gemalt und geschrieben habe, stellte sich als Vorteil heraus. Ich lasse mich beim Schreiben gerne ablenken, und oft geschah das gerade dann, wenn ich an einer Stelle hängen blieb und auf Eingebung wartete. Passiert mir das jetzt, reicht ein Blick auf meine bunte Mindmap und ich weiß wieder, wo es langgeht. Allerdings laufen Melli und Co. nicht immer da entlang, wo ich es vorausgeahnt habe. Und so taucht Mellis Exfreund Juri plötzlich an einem Ort auf, an dem ich ihn gar nicht vermutet habe. Aber wie heißt es so schön: Spannung braucht es eben auch beim Schreiben, nicht nur beim Lesen.
In den kommenden Tagen geht Deutschland wieder in den Lockdown. Mein (Schreib-)Alltag geht dennoch weiter. Ob ich die Latte von 13.000 Wörter in der kommenden Woche knacken werde? Mal sehen. Es bleibt auf jeden Fall spannend.

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Woche 5 oder: Wenn plötzlich alles stillsteht

Protokoll zur Woche 5 von 13 (KW49/2020)

oder: Wenn plötzlich alles stillsteht

Diese Woche lief gar nichts rund. Zwar habe ich jetzt einen groben Plot und eine Ahnung, wie die Geschichte zu Ende gehen wird, aber mein Schreibpensum von 7.000 Wörtern habe ich nicht mal annähernd geschafft. 5.000 Wörter sind zusammengekommen. Zum einen haben mich schöne, familiäre Dinge vom Schreiben abgehalten. Zum anderen haben mich die Geschehnisse am vergangenen Dienstag, den 1. Dezember, in der Innenstadt von Trier sehr mitgenommen und emotional gefordert. Schreiben war schlicht nicht möglich und ich benötigte einige Tage, um mich wieder auf einen weitgehend normalen (Schreib-)Alltag einzulassen. Da ich mir bis jetzt jedoch einen guten Vorsprung erschrieben habe, kann ich auch mal nachsichtig mit mir selbst sein. Immerhin habe ich bereits jetzt schon die Hälfte des Buches zu Papier gebracht. Da darf ich mir auch ein paar lausige Wordcounts leisten, oder?

Was ich aus dieser Woche (wieder einmal) gelernt habe?
Das Leben ist nicht selbstverständlich. Es ist endlich. Wir sollten es jeden Tag genießen!

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Woche 4 oder: Wenn man die Protagonistin plötzlich aus einer anderen Perspektive sieht

Protokoll zur Woche 4 von 13 (KW48/2020)

oder: Wenn man die Protagonistin plötzlich aus einer anderen Perspektive sieht

Auch diese Woche lief das Schreiben wie am Schnürchen. Ich liege mit meinem Pensum wieder über der 7000er-Vorgabe und habe gestern die 40.000 Wortmarke überschritten.Spannende Dinge sind passiert! Leser der Aquarií-Reihe wissen, dass es innerhalb der Geschichte Perspektivwechsel gibt. So kamen im ersten Band der Aquacon-Chef Frederic Palmer und sein Sohn Cassia zu Wort. In Band 2 waren es der Aquacon-Viezechef Richard Walther und Cassias Freundin Sasha Miles. Die Handlung aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten ist für mich also nichts Neues, doch im dritten Band ändert sich das, denn zum ersten Mal agieren die Nebenschauspieler direkt mit Melli. Ich bekomme dadurch nicht bloß einen völlig anderen Blick auf meine Hauptfigur, sondern weiß nun auch (und kann es schreiben), was andere Akteure von ihr denken. Das intensiviert die Beziehungen unter ihnen mächtig, was wiederum der Geschichte guttut.
Aktuell arbeite ich am 14. Kapitel. Melli ist aus Marahií zurück, hat sich ihr weiteres Vorgehen überlegt und schreitet zur Tat. Ihr Aquarií-Bruder Tachimaál verfolgt derweilen eigene Pläne. Ob beide das gleiche Ziel verfolgen? Warten wir es ab.
Habt einen schönen ersten Advent. Und bleibt gesund und lesefreudig!

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Woche 3 oder: Wenn plötzlich am Strand eine Leiche liegt

Protokoll zur Woche 3 von 13 (KW47/2020)

oder: Wenn plötzlich am Strand eine Leiche liegt

Die dritte Woche lief eher zäh an. Ich quälte mich durch die Sätze und merkte zu spät, dass ich mich verfahren hatte. Ja, ich habe einen groben Fahrplan, aber der wird mir von den Protagonisten oft genug umgeworfen. Dieses Mal habe ich mich so sehr vom eigentlichen Kurs abbringen lassen, dass ich fast nicht mehr vorankam. Immerhin kamen am Ende wieder 9000 neue von 7000 anvisierten Wörtern hinzu. Aber Schreiben langweilte mich anfangs sehr. Ich schnippelte hier, änderte dort ein paar Wendungen und kam so ganz allmählich wieder in einen produktiven Schreibrhythmus. Und plötzlich lag da eine Leiche am Ningaloo Reef in Western Australia. Keine Ahnung, wie sie dahin kam vor allem wer sie dort verbuddelt hat. Ich weiß bloß, wer sie ist. Und das macht die Arbeit wieder so spannend, dass mein heutiger Bericht kürzer ausfällt, weil ich dringend weiterschreiben will. Sorry, not sorry. 😉

Bis nächste Woche wieder. Bleibt gesund und lesefreudig!

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Woche 2 oder: Wenn sich Charaktere spannend entwickeln

Protokoll zur Woche 2 von 13 (KW46/2020)

oder: Wenn sich Charaktere spannend entwickeln

In der zweiten Woche lief es mit der Schreiberei sehr gut. Auch wenn mir das Grau draußen auf die Laune geschlagen hat, kamen am Ende der Woche knapp 9000 Wörter zusammen. Neu sind eine weitere Oceanlogging-Geschichte und drei neue Kapitel. Da ich viele Details eingepflegt oder umgeändert habe, glich meine Arbeit oft einer Überarbeitung. Aber so etwas muss eben auch sein. Spannend wurde die Schreibarbeit auch deshalb, weil sich Tachimaál, Mellis Aquarií-Bruder, zu einem bemerkenswerten Charakter entwickelt. Seine Vita, die Tragik darin und die daraus resultierenden Entwicklungen für die Geschichte sind wirklich interessant und machen mir die Arbeit leicht. Ich überlege tatsächlich schon, ob ich dem stolzen Pacha-Aár (in der Aquariísprache werden so die Soldaten genannt) eine eigenen Kurzgeschichte widmen soll. Aber erst mal muss Band 3 der Aquarií-Trilogie fertig werden, bevor ich an andere Projekte denke.
Die ersten Hinweise auf die Schlusskapitel habe ich auch bereits erspürt. Wenn es dabei bleibt, werden viele Leser*innen (und ich) sehr viele Taschentücher benötigen. Aber noch zappelt der Aquarií nicht am Haken … oder wie ging das Sprichwort?
Schauen wir mal, ob sich das große Finale nächste Woche deutlicher abzeichnet. Bis dahin! Bleibt gesund und lesefreudig.

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Woche 1 oder: Wenn die Protagonisten schon im ersten Kapitel nicht spuren

Protokoll zur Woche 1 von 13 (KW45/2020)

oder: Wenn die Protagonisten schon im ersten Kapitel nicht tun, was sie sollen

Die erste Woche meiner Aquarií 3 -Schreibchallenge ist vorüber. Den Plan, täglich 1000 Wörter zu schreiben, habe ich umsetzen können. Und mehr noch. Knapp 13.000 Wörter habe ich getippt. Damit sind der Prolog, eine Oceanlogging-Geschichte und fast vier ganze Kapitel geschrieben. Parallel dazu habe ich bei Traumstoff Buchdesign für das neue Cover angefragt und mich beim Lektorat Bobrowski angekündigt. Ich bin wild entschlossen, die Challenge durchzuziehen. Der Anfang ist gelungen und ich bin (möglicherweise vorschnell) mehr denn je überzeugt, dass ich das Ding bis zum 31. Januar 2021 erfolgreich zu Ende bringen werde. Wenn die Motivation mit mir Schritt hält, kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen. Es sei denn, die Protagonisten machen wieder, was ihnen in den Kopf kommt. Die Überschrift für diese Woche ist bezeichnend. Ich hatte mir einen guten Plot überlegt. Aber Melli und Co hielten sich nicht daran, turnten einfach wo anders hin und – als hätte ich es nicht geahnt – landeten prompt im Chaos. Und wer darf es ausbaden? Ich! Jetzt renne ich Melli und Konsorten hinterher und schreibe mir die Finger wund.
Sehen wir es positiv: Mir wird nicht langweilig und das ist gut so. Ich habe nur leider keine Ahnung, wie am Ende Plot und laufende Protagonisten zusammengehen können. Letztlich ist es aber wie im Alltag: Anfang und Ende stehen fest. Dazwischen liegt das, was ich die Würze unseres Daseins nennen würde. Wichtig ist, dass man sie in allen Einzelheiten wahrnimmt, denn so wird das Leben wahrhaftig. (Mein Wort zum Sonntag …?).
Mal sehen, ob ich nächste Woche noch so euphorisch philosophisch bin.
Bis nächsten Sonntag also! Bis dahin! Bleibt gesund und lesefreudig.

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Projekt “Aquarií 3”

Ist es verrückt zu glauben, man kann einen 400 Seiten starken Fantasyroman in nur drei Monaten schreiben? Für jene, die Zeit ohne Ende haben, ist das vielleicht ein realisierbares Unternehmen. Für mich, die neben der Schreibstube auch noch ein kleines Familienunternehmen leitet, gerne gärtelt und sportelt, ist es eine echte Herausforderung. Trotzdem wage ich diese persönliche Challenge, den dritten Band meiner Trilogie in kürzester Zeit fertigzuschreiben. Einerseits generiert diese Challenge Druck durch eine, wenn auch nur selbstgesetzte Abgabefrist (Deadline). Andererseits motivieren mich stetig wachsende Kapitel und erreichte Zwischenziele (Wordcount) sehr. Aber ob ich es tatsächlich schaffe, den finalen Band der Aquarií-Reihe, “Aquarií-Tränen der Göttin”, bis Ende Januar 2021 fertigzustellen? Ich bin selbst gespannt. In den nächsten drei Monaten könnt ihr HIER  den Fortschritt meines Schreibmarathons, meine erreichten Zwischenziele oder (hoffentlich nicht) die Misserfolge nachlesen. So langsam werde ich nervös und zapple mit dem Stift, bzw mit den Fingern über der Tastatur.  Der NANO kann von mir aus losgehen. Ich wäre bereit.

Hier findet man mich:

17.-18.04.2021 LuxCon/Luxemburg

27.-29.08.2021 FaRK/Landsweiler-Reden

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