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Ich melde mich zurück – wenn auch nur kurz.
Ja, ich lebe (und schreibe) noch.
Ja, das Stipendiumsprojekt „Seraphim: Mors Certa“ wächst langsam und ist mittlerweile fast zur Hälfte geschrieben.
Ja, ich bin gesund und habe alles Mögliche getan, auch gesund zu bleiben.
Nein, mir geht es nicht gut.
Leider bin auch ich in den letzten Monaten (möglicherweise auch Jahren) unmotiviert und schwermütig. Ich hadere oft mit meiner Zukunft als Autorin. Ob sich das Schreiben überhaupt noch lohnt. Monetär hat es sich das noch nie, emotional hingegen sehr. Doch das, was mir das Schreiben und der mit dieser Arbeit einhergehende Zirkus bestehend aus Messen, Cons und Treffen, Positives gegeben hat, findet seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr statt. Ob in absehbarer Zeit wieder ein buntes Literaturtreiben stattfinden kann, steht in den Sternen und ich verbiete mir jegliche Hoffnung darauf. Weil ich schon zweimal enttäuscht wurde und ich ein weiteres Mal nicht mehr ertragen kann. Also ziehe ich mich – wie viele meiner KollegInnen – zurück. Mal genieße ich diese Ruhe, mal hasse ich sie. Allein, die Tatsache, dass diese Ruhe nun schon seit zweieinhalb Jahren anhält, schmerzt ungemein.
Meine letzte Veranstaltung war der BuCon 2019, an der auch das Foto mit Markus Heitz entstand. Damals wussten wir noch nicht, welch übler Antagonist da auf uns zusteuert. Seine Auswirkungen wären für meinen Geschmack in einem Fantasyroman absurd und vollkommen überzogen gewesen. Heute wissen wir es besser. Vielleicht wird dieses neue Wissen bei zukünftigen Projekten einfließen, wenn wir denn eines Tages aus dieser grauen Pandemieblase wieder herauskommen. Ich für meinen Teil werde mich, wenn alles endlich vorbei ist, nie wieder mit diesem Thema beschäftigen.

Corona – Ich habe fertig!

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Corona-Blues

Vor gut einem Jahr war mein Autorenleben noch völlig in Ordnung. Das Buchjahr ging langsam zu Ende und fürs neue Jahr standen viele tolle Projekte an. Der erste eigene Stand, gemeinsam mit meiner Kollegin Sandra Florean, auf der Leipziger Buchmesse, die LuxCon, die Buchmesse Saar und vieles mehr. Dann kam ein Virus daher und alles war plötzlich anders.
Was ist mir von meinem einst bunten Autorenleben geblieben? So gut wie nichts! Keine Treffen mit Kolleg*innen oder Leser*innen mehr, keine neuen Impulse, und auch keine Einnahmen. Auf dem Foto seht ihr deutlich, was dieses vermaledeite dreiviertel Jahr mit mir gemacht hat. Ich fühle mich alt, müde und leer, unmotiviert und traurig. Mir geht es gut, aber es ist, als hätte man mir einen Teil meines Lebens geraubt. Der Teil, der mir viel Spaß bereitete, der mich erfüllete und von dem ich im Alltag (der durchaus auch sehr schön ist, aber der eben auch Alltag ist.) zehrte. Ich will nicht undankbar klingen, denn uns geht es ja eigentlich gut. Trotzdem hätte ich gerne mein buntes, verrücktes Autorenleben und die vielen Spinner zurück, die ich so sehr vermisse.
Passt gut auf euch auf und bleibt gesund. Ich will euch alle bald wieder sehen!

Hier findet man mich:

Aktuell leider keine neuen Termine.

 

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