Search by tag: hoerbuch

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Woche 4 oder: Hört das Kapitel denn gar nicht auf?

Eins vorweg: Diese Woche ist mir (fast) kein Fehler mehr passiert. Zumindest kein technischer. Die Fehler waren vielmehr schon im Text. Was man so alles findet, wenn man sein Geschriebenes nach Jahren erneut liest, ist erstaunlich. Ich musste an das denken, was mir mein großartiger Lektor mal angeraten hat: Wenn man Texte laut liest, offenbaren sich Fehler und Wortschwurbeleien am besten. Das lag meist an meiner Schludrigkeit, weil ich bei Änderungen am fast finalen Text nicht akribisch gearbeitet habe und (mehr …)

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Woche 1+2 oder: Wenn das Hörbuch gut werden soll, braucht es Farbe

Woche 1+2 von 10 (KW4+5/2021) oder: Wenn es gut werden soll, braucht es Farbe

Die Woche 1 begann mit einer tollen Recherchearbeit. Ich habe nicht nur nach Informationsmaterial zum Thema „Wie gestalte ich ein Hörbuch?“ gesammelt, sondern habe mich auch auf die Suche nach einem geeigneten Titelsong gemacht. Die Auswahl an GEMA-freien Songs, deren Lizenzen man kaufen kann, ist riesig. Dennoch habe ich recht schnell einen passenden Titel gefunden, der uns Mellis Abenteuer auch über Band 1 hinaus prima auf die Ohren packt. Sogar der Name des Titels passt. Am liebsten würde ich ihn euch gleich vorspielen, aber ich spanne euch noch ein bisschen auf die Folter, um es spannend zu machen.

Mittlerweile läuft Woche 2 und ich bin Besitzerin eines super Mikrofons und einer Software zum Aufnehmen, bzw. fürs späteren Bearbeiten der Tonspuren. Kolleg*innen, die sich bereits mit dem Thema befasst haben, waren mir dabei eine große Hilfe. Kleinere Probeläufe, die ich mit meinem neuen Equipment gemacht habe, klingen vielversprechend. Ich muss aber noch ein paar Tutorials anschauen, um die Kniffe des sog. Masterings zu erlernen.

Die ersten Kapitel des Textes aus „Aquarií-Schlucht der Erinnerung“ habe ich jetzt bearbeitet. Es gilt, alle Sprecherrollen mit unterschiedlichen Farben zu markieren und auch Pausen anzumerken, damit ich bei Einlesen nicht durcheinanderkomme und vor allem im Redetempo nicht davon galoppiere. Nichts ist schlimmer, als zu schnell zu lesen. Die Zuhörer brauchen schließlich Zeit, das Kopfkino anzuwerfen.

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