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Woche 4 oder: Hört das Kapitel denn gar nicht auf?

Eins vorweg: Diese Woche ist mir (fast) kein Fehler mehr passiert. Zumindest kein technischer. Die Fehler waren vielmehr schon im Text. Was man so alles findet, wenn man sein Geschriebenes nach Jahren erneut liest, ist erstaunlich. Ich musste an das denken, was mir mein großartiger Lektor mal angeraten hat: Wenn man Texte laut liest, offenbaren sich Fehler und Wortschwurbeleien am besten. Das lag meist an meiner Schludrigkeit, weil ich bei Änderungen am fast finalen Text nicht akribisch gearbeitet habe und (mehr …)

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Ein zweites Stipendium!

#aquariihörbuchprojekt #sandrabaumgaertner #lesehöhle #hörbuchproduktion #machwerke #6punktefürdiekultur #stipediumrheinlandpfalz #sandrabaumgaertner #selfpublishingDas Land Rheinland Pfalz unterstützt mich erneut bei einem Projekt! Dieses Mal ist es die Produktion eines Hörbuches. Es ist ein Projekt, mit dem ich schon lange liebäugle, zu dem ich mich aber nie ganz durchringen konnte. Einerseits scheute ich die Arbeit, andererseits war ich unsicher, ob meine Lesestimme gut genug für ein Hörbuch ist. Jetzt aber fühle ich mich dafür gewappnet, sowohl was die Motivation als auch die Stimme betrifft. Schließlich habe ich in den knapp zehn Jahren als Autorin genug Erfahrung gesammelt. (mehr …)

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Woche 11 oder: Und wenn sie nicht gestorben sind, dann schwimmen sie noch heute

Protokoll zur Woche 11 von 13 (KW3/2021)

oder: Und wenn sie nicht gestorben sind, dann schwimmen sie noch heute

Ich kann es nicht glauben. Ich habe es geschafft! In nur 11 Wochen habe ich den finalen Band meiner Aquarií-Trilogie als Rohfassung fertiggestellt. 89.000 Wörter sind es am Ende geworden, wobei bei der Überarbeitung des Materials sicherlich noch ein paar Buchstaben mehr dazukommen werden. Pro Woche habe ich im Durchschnitt also 8000 Worte geschrieben. Das mag für andere Autor*innen nicht viel sein. Ich fühle mich damit aber großartig! Dass ich so motiviert bei der Sache war, hatte seinen Grund. Das Projekt „Aquarií 3“ wurde vom Land Rheinland-Pfalz im Rahmen von „Im Fokus – 6 Punkte für die Kultur“ (Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur) mit einem Stipendium gesponsort. Das Vertrauen, das das Land in mich und meine Arbeit gesetzt hat, beflügelte mich dermaßen, dass ich so motiviert wie selten schrieb. Jetzt ist die Aquarií-Reihe also abgeschlossen. Ich bin glücklich, aber auch ein wenig traurig, weil ich meine Meermenschen ziehen lassen muss. Zum Glück darf ich die Geschichte ja mindestens noch einmal überarbeiten und ein wenig Zeit mit Melli, Tamati und Co. verbringen. Und ich ahne, dass wir uns nicht das letzte Mal getroffen haben. Das Projekt mag abgeschlossen sein, aber es warten viele neue darauf, aufs Papier gebracht zu werden. Projekte mit viel Herz, Sonne und Meer.

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Woche 8 oder: Der Krampf mit dem Kampf

Protokoll zur Woche 8 von 13 (KW52/2020)

oder: Der Krampf mit dem Kampf

In der Weihnachtswoche habe ich bewusst langsam gemacht und anderen Dingen Vorrang gegeben. In der KW 52 bin ich auf 5.000 Wörter gekommen und jetzt beim 24sten Kapitel an einer kniffeligen Stelle angelangt. Eine ordentliche Trilogie muss mit einem fulminanten Finale glänzen, am besten mit einem großartigen Endkampf. Ich bin jedoch kein (Lese-)Fan von seitenlangen Schwertszenen, grausamen Morden und blutgetränkten Kapiteln voller Toten und Verletzen. Ich langweile mich sowohl beim Lesen als auch beim Schreiben solcher Szenen. Mit Aquarií 3 bin ich jedoch gerade an dieser entscheidenden Stelle gelangt, wo es laut Schreibratgebern zur finalen Schlacht kommen muss. Das Schreiben ist – ich muss gestehen – plötzlich mehr Krampf als Kampf. Ich werde um diese Kampfszene trotzdem nicht herumkommen. Zu Glück sind die Soldaten der königlichen Garde und die Rebellen nicht so zahlreich, als dass das Finale zu einer epischen Schlacht ausarten könnte. Sowas würde auch nicht zur Aquarií-Geschichte passen. Dennoch werde ich wohl oder übel ein paar meiner Aquarií opfern müssen. Die Frage ist bloß: Wer wird fallen? Oder eher: Wie viel Drama kann ich oder können meine Leser*innen ertragen?

Nächste Woche sind wir schlauer. Bis dahin wünsche ich euch einen schöne Zeit und einen epischen Rutsch ins neue Jahr! Hoffentlich ohne Krämpfe …

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Woche 7 oder: Prinzessin Ohnmacht – Ohnmächtige Protagonisten sind langweilig.

Protokoll zur Woche 7 von 13 (KW51/2020)

oder: Prinzessin Ohnmacht – Ohnmächtige Protagonisten sind langweilig

Ich habe mich ertappt! Es ist nämlich so, dass ich mich gerne aus der Affäre ziehe, indem ich meine Hauptdarsteller in Ohnmacht fallen lasse, wenn es knifflig wird. Also, für mich knifflig, nicht unbedingt für die Protagonisten. So passierte es diese Woche. Melli fiel bei einer vollkommen ungefährlichen Situation einfach um und war bewusstlos. Nicht, weil es in die Geschichte passte, sondern weil ich keine Ahnung hatte, wie sie in ihrer momentanen Lage reagieren sollte. Kann man natürlich so machen, ist aber langweilig. Denn während Prinzessin Melli so tatenlos da liegt, müssen andere Darsteller das tun, was eigentlich Mellis Job wäre: die Geschichte weiter vorantreiben. Beim Überarbeiten fiel mir ihre Passivität zum Glück auf (und auch mein Ausweichmanöver, das ich – shame on me – schon des Öfteren in meinen Büchern angewendet habe). Vor allem merkte ich jetzt, was das mit dem Leser macht. „Das ist laaaangweilig!“, dachte auch ich und schrieb die Szene komplett um. Jetzt ist Melli aktiv und agiert, wie es für eine gute Heldin gehört: mit Macht, und nicht ohne! Tja, ich lerne eben nie aus. Beim nächsten Ohnmachtsanfall werde ich Mittel und Wege finden, ihn zu verhindern. Und wenn es mit einem Eimer Wasser ist. Den sollte man am Meer ja locker auftreiben können, oder?

Die 13.000 Wörter habe ich diese Woche leider nicht geknackt. Es sind “nur” 9.000 geworden und in der kommenden Weihnachtswoche werden es vermutlich noch weniger. Aber das ist nicht weiter schlimm. Ich sehe das Schreibdefizit einfach als Weihnachtsgeschenk an mich selbst. Dann passt es.

Ich wünsche euch eine schöne Weihnachtszeit und viele ruhige, gemütliche, aufregende, glückliche, genussvolle Momente mit den Menschen eurer Wahl. Wir lesen uns am 27. Dezember 2020 wieder. Bis dahin! Bleibt gesund und esst Kekse!

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Woche 4 oder: Wenn man die Protagonistin plötzlich aus einer anderen Perspektive sieht

Protokoll zur Woche 4 von 13 (KW48/2020)

oder: Wenn man die Protagonistin plötzlich aus einer anderen Perspektive sieht

Auch diese Woche lief das Schreiben wie am Schnürchen. Ich liege mit meinem Pensum wieder über der 7000er-Vorgabe und habe gestern die 40.000 Wortmarke überschritten.Spannende Dinge sind passiert! Leser der Aquarií-Reihe wissen, dass es innerhalb der Geschichte Perspektivwechsel gibt. So kamen im ersten Band der Aquacon-Chef Frederic Palmer und sein Sohn Cassia zu Wort. In Band 2 waren es der Aquacon-Viezechef Richard Walther und Cassias Freundin Sasha Miles. Die Handlung aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten ist für mich also nichts Neues, doch im dritten Band ändert sich das, denn zum ersten Mal agieren die Nebenschauspieler direkt mit Melli. Ich bekomme dadurch nicht bloß einen völlig anderen Blick auf meine Hauptfigur, sondern weiß nun auch (und kann es schreiben), was andere Akteure von ihr denken. Das intensiviert die Beziehungen unter ihnen mächtig, was wiederum der Geschichte guttut.
Aktuell arbeite ich am 14. Kapitel. Melli ist aus Marahií zurück, hat sich ihr weiteres Vorgehen überlegt und schreitet zur Tat. Ihr Aquarií-Bruder Tachimaál verfolgt derweilen eigene Pläne. Ob beide das gleiche Ziel verfolgen? Warten wir es ab.
Habt einen schönen ersten Advent. Und bleibt gesund und lesefreudig!

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Woche 2 oder: Wenn sich Charaktere spannend entwickeln

Protokoll zur Woche 2 von 13 (KW46/2020)

oder: Wenn sich Charaktere spannend entwickeln

In der zweiten Woche lief es mit der Schreiberei sehr gut. Auch wenn mir das Grau draußen auf die Laune geschlagen hat, kamen am Ende der Woche knapp 9000 Wörter zusammen. Neu sind eine weitere Oceanlogging-Geschichte und drei neue Kapitel. Da ich viele Details eingepflegt oder umgeändert habe, glich meine Arbeit oft einer Überarbeitung. Aber so etwas muss eben auch sein. Spannend wurde die Schreibarbeit auch deshalb, weil sich Tachimaál, Mellis Aquarií-Bruder, zu einem bemerkenswerten Charakter entwickelt. Seine Vita, die Tragik darin und die daraus resultierenden Entwicklungen für die Geschichte sind wirklich interessant und machen mir die Arbeit leicht. Ich überlege tatsächlich schon, ob ich dem stolzen Pacha-Aár (in der Aquariísprache werden so die Soldaten genannt) eine eigenen Kurzgeschichte widmen soll. Aber erst mal muss Band 3 der Aquarií-Trilogie fertig werden, bevor ich an andere Projekte denke.
Die ersten Hinweise auf die Schlusskapitel habe ich auch bereits erspürt. Wenn es dabei bleibt, werden viele Leser*innen (und ich) sehr viele Taschentücher benötigen. Aber noch zappelt der Aquarií nicht am Haken … oder wie ging das Sprichwort?
Schauen wir mal, ob sich das große Finale nächste Woche deutlicher abzeichnet. Bis dahin! Bleibt gesund und lesefreudig.

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Projekt Aquarií 3

Ist es verrückt zu glauben, man kann einen 400 Seiten starken Fantasyroman in nur drei Monaten schreiben? Für jene, die Zeit ohne Ende haben, ist das vielleicht ein realisierbares Unternehmen. Für mich, die neben der Schreibstube auch noch ein kleines Familienunternehmen leitet, gerne gärtelt und sportelt, ist es eine echte Herausforderung. Trotzdem wage ich diese persönliche Challenge, den dritten Band meiner Trilogie in kürzester Zeit fertigzuschreiben. Einerseits generiert diese Challenge Druck durch eine, wenn auch nur selbstgesetzte Abgabefrist (Deadline). Andererseits motivieren mich stetig wachsende Kapitel und erreichte Zwischenziele (Wordcount) sehr. Aber ob ich es tatsächlich schaffe, den finalen Band der Aquarií-Reihe, “Aquarií-Tränen der Göttin”, bis Ende Januar 2021 fertigzustellen?
Hier dokumentiere ich den Fortschritt bei der Schreibarbeit in den nächsten drei Monaten.

Logo Im Fokus - Förderung Projekt Aquarií 3 - Sandra Baumgärtner - 6 Punkte Rheinland Pfalz Kultur

 

28. Oktober 2020 – Der Arbeitsplan

Woche 1/13 (KW45/2020) Erreicht: +13.000 (geplant 7.000, aktueller Stand 13.000)

Woche 2/13 (KW46/2020) Erreicht: +9.000 Wörter (aktueller Stand 22.000)

Woche 3/13 (KW47/2020) Erreicht: +9.000 Wörter (aktueller Stand 31.000)

Woche 4/13 (KW48/2020) Erreicht: +10.000 Wörter (aktueller Stand 41.000)

Woche 5/13 (KW49/2020) Erreicht: +5.000 Wörter (aktueller Stand 46.000)

Woche 6/13 (KW50/2020) Erreicht: +11.000 Wörter (aktueller Stand 57.000)

Woche 7/13 (KW51/2020) Erreicht: +9.000 Wörter (aktueller Stand 66.000)

Woche 8/13 (KW52/2020) Erreicht: +5.000 Wörter (aktueller Stand 71.000)

Woche 9/13 (KW1/2021) Erreicht: +6.700 Wörter (aktueller Stand 77.700)

Woche 10/13 (KW2/2021) Erreicht: +8.300 Wörter (aktueller Stand 86.000)

Woche 11/13 (KW3/2021) Erreicht: +2.000 Wörter (aktueller Stand 88.000)

 

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