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Woche 11 oder: Und wenn sie nicht gestorben sind, dann schwimmen sie noch heute

Protokoll zur Woche 11 von 13 (KW3/2021)

oder: Und wenn sie nicht gestorben sind, dann schwimmen sie noch heute

Ich kann es nicht glauben. Ich habe es geschafft! In nur 11 Wochen habe ich den finalen Band meiner Aquarií-Trilogie als Rohfassung fertiggestellt. 89.000 Wörter sind es am Ende geworden, wobei bei der Überarbeitung des Materials sicherlich noch ein paar Buchstaben mehr dazukommen werden. Pro Woche habe ich im Durchschnitt also 8000 Worte geschrieben. Das mag für andere Autor*innen nicht viel sein. Ich fühle mich damit aber großartig! Dass ich so motiviert bei der Sache war, hatte seinen Grund. Das Projekt „Aquarií 3“ wurde vom Land Rheinland-Pfalz im Rahmen von „Im Fokus – 6 Punkte für die Kultur“ (Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur) mit einem Stipendium gesponsort. Das Vertrauen, das das Land in mich und meine Arbeit gesetzt hat, beflügelte mich dermaßen, dass ich so motiviert wie selten schrieb. Jetzt ist die Aquarií-Reihe also abgeschlossen. Ich bin glücklich, aber auch ein wenig traurig, weil ich meine Meermenschen ziehen lassen muss. Zum Glück darf ich die Geschichte ja mindestens noch einmal überarbeiten und ein wenig Zeit mit Melli, Tamati und Co. verbringen. Und ich ahne, dass wir uns nicht das letzte Mal getroffen haben. Das Projekt mag abgeschlossen sein, aber es warten viele neue darauf, aufs Papier gebracht zu werden. Projekte mit viel Herz, Sonne und Meer.

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Woche 10 oder: Wer oder was war der Mörder?

Protokoll zur Woche 10 von 13 (KW2/2021)

oder: Wer oder was war der Mörder?

86.000 ist die Zahl der Woche 10 meiner Schreibchallenge. Über 8000 Wörter habe ich in den vergangenen 7 Tagen geschafft, obwohl ich nicht das Gefühl hatte, viel geschrieben zu haben. Einiges in der Geschichte musste ich überarbeiten und auffüttern. Und über ein paar kleine, aber wichtige Dinge war ich mir bisher noch nicht im Klaren: Was ist eigentlich mit Benjamin Blake? Nach dieser Woche weiß ich es. Benjamin hat mehr drauf, als nur den tollen Kerl zu mimen. Aber ist er auch fähig, einen Mord zu begehen? Wenn ja, an wem? Antworten dürft ihr hier nicht erfahren, aber wenn alles gut läuft, dann müsst ihr bis zum Erscheinen des letzten Bandes der Aquarií-Trilogie nicht mehr lange warten. Ich brenne selbst darauf, das Projekt zu beenden, und habe nur noch 4000 Wörter bis zum angedachten Romanende zu schreiben. Stellt also schon mal die Sektflaschen kalt. Nächste Woche gibt es aller Voraussicht nach etwas zum Feiern!

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Woche 7 oder: Prinzessin Ohnmacht – Ohnmächtige Protagonisten sind langweilig.

Protokoll zur Woche 7 von 13 (KW51/2020)

oder: Prinzessin Ohnmacht – Ohnmächtige Protagonisten sind langweilig

Ich habe mich ertappt! Es ist nämlich so, dass ich mich gerne aus der Affäre ziehe, indem ich meine Hauptdarsteller in Ohnmacht fallen lasse, wenn es knifflig wird. Also, für mich knifflig, nicht unbedingt für die Protagonisten. So passierte es diese Woche. Melli fiel bei einer vollkommen ungefährlichen Situation einfach um und war bewusstlos. Nicht, weil es in die Geschichte passte, sondern weil ich keine Ahnung hatte, wie sie in ihrer momentanen Lage reagieren sollte. Kann man natürlich so machen, ist aber langweilig. Denn während Prinzessin Melli so tatenlos da liegt, müssen andere Darsteller das tun, was eigentlich Mellis Job wäre: die Geschichte weiter vorantreiben. Beim Überarbeiten fiel mir ihre Passivität zum Glück auf (und auch mein Ausweichmanöver, das ich – shame on me – schon des Öfteren in meinen Büchern angewendet habe). Vor allem merkte ich jetzt, was das mit dem Leser macht. „Das ist laaaangweilig!“, dachte auch ich und schrieb die Szene komplett um. Jetzt ist Melli aktiv und agiert, wie es für eine gute Heldin gehört: mit Macht, und nicht ohne! Tja, ich lerne eben nie aus. Beim nächsten Ohnmachtsanfall werde ich Mittel und Wege finden, ihn zu verhindern. Und wenn es mit einem Eimer Wasser ist. Den sollte man am Meer ja locker auftreiben können, oder?

Die 13.000 Wörter habe ich diese Woche leider nicht geknackt. Es sind “nur” 9.000 geworden und in der kommenden Weihnachtswoche werden es vermutlich noch weniger. Aber das ist nicht weiter schlimm. Ich sehe das Schreibdefizit einfach als Weihnachtsgeschenk an mich selbst. Dann passt es.

Ich wünsche euch eine schöne Weihnachtszeit und viele ruhige, gemütliche, aufregende, glückliche, genussvolle Momente mit den Menschen eurer Wahl. Wir lesen uns am 27. Dezember 2020 wieder. Bis dahin! Bleibt gesund und esst Kekse!

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Woche 6 oder: Spannung, Baby! Dann klappt es auch mit der Schreibarbeit.

Protokoll zur Woche 6 von 13 (KW50/2020)

oder: Spannung, Baby! Dann klappt es auch mit der Schreibarbeit.

Neue Woche, neue Chance. KW 50 verlief gut. Ich schaffte 11.000 Wörter von „verordneten“ 7.000. Mittlerweile ist die Geschichte auf 19 Kapitel angewachsen, mindestens sieben weitere Kapitel plus ein Epilog fehlen noch bis zum Ende. Dass ich mir eine Mindmap vom Ablauf und einen groben Plot der Geschichte gemalt und geschrieben habe, stellte sich als Vorteil heraus. Ich lasse mich beim Schreiben gerne ablenken, und oft geschah das gerade dann, wenn ich an einer Stelle hängen blieb und auf Eingebung wartete. Passiert mir das jetzt, reicht ein Blick auf meine bunte Mindmap und ich weiß wieder, wo es langgeht. Allerdings laufen Melli und Co. nicht immer da entlang, wo ich es vorausgeahnt habe. Und so taucht Mellis Exfreund Juri plötzlich an einem Ort auf, an dem ich ihn gar nicht vermutet habe. Aber wie heißt es so schön: Spannung braucht es eben auch beim Schreiben, nicht nur beim Lesen.
In den kommenden Tagen geht Deutschland wieder in den Lockdown. Mein (Schreib-)Alltag geht dennoch weiter. Ob ich die Latte von 13.000 Wörter in der kommenden Woche knacken werde? Mal sehen. Es bleibt auf jeden Fall spannend.

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Woche 5 oder: Wenn plötzlich alles stillsteht

Protokoll zur Woche 5 von 13 (KW49/2020)

oder: Wenn plötzlich alles stillsteht

Diese Woche lief gar nichts rund. Zwar habe ich jetzt einen groben Plot und eine Ahnung, wie die Geschichte zu Ende gehen wird, aber mein Schreibpensum von 7.000 Wörtern habe ich nicht mal annähernd geschafft. 5.000 Wörter sind zusammengekommen. Zum einen haben mich schöne, familiäre Dinge vom Schreiben abgehalten. Zum anderen haben mich die Geschehnisse am vergangenen Dienstag, den 1. Dezember, in der Innenstadt von Trier sehr mitgenommen und emotional gefordert. Schreiben war schlicht nicht möglich und ich benötigte einige Tage, um mich wieder auf einen weitgehend normalen (Schreib-)Alltag einzulassen. Da ich mir bis jetzt jedoch einen guten Vorsprung erschrieben habe, kann ich auch mal nachsichtig mit mir selbst sein. Immerhin habe ich bereits jetzt schon die Hälfte des Buches zu Papier gebracht. Da darf ich mir auch ein paar lausige Wordcounts leisten, oder?

Was ich aus dieser Woche (wieder einmal) gelernt habe?
Das Leben ist nicht selbstverständlich. Es ist endlich. Wir sollten es jeden Tag genießen!

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Advent-Gewinnspiel

Gewinnspiel Advent Kaffee Orakel MachwerkeAdvent, Advent …

Der Advent ist die Zeit der Einkehr, der Kekse, Kerzen und des gemütlichen Couchings. Und die des Lesens! Um euch diese Zeit noch schnuckeliger zu machen, verlose ich auf Facebook und exklusiv für meine Newsletterempfänger ein frisch aufgebrühtes Kaffee-Orakel nebst zauberhaften Goodies.

☕️Mitmachen ist ganz einfach. Schreibt einen Kommentar bei Facebook oder als Reaktion auf den Newsletter, wie ihr euren Kaffee am liebsten trinkt. Heiß, lauwarm, schwarz oder weiß …
☕️Wer dieses Gewinnspiel zudem auf Facebook oder Instagram teilt, nimmt gleich mit drei Losen teil.
☕️Die Auslosung findet am 6. Dezember 2020 statt. Der/Die Gewinner*in wird per PN benachrichtigt.
Hinweis: Dieses Gewinnspiel hat nichts mit Facebook oder Instagram zu tun. Der Versand des Gewinns erfolgt ausschließlich innerhalb Deutschlands. Wird der Gewinn nicht binnen einer Woche nach Benachrichtigung angenommen, verfällt der Anspruch darauf, und er wird neu ausgelost.
 
Viel Glück! Habt einen schönen ersten Advent! ❤
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Projekt Aquarií 3

Ist es verrückt zu glauben, man kann einen 400 Seiten starken Fantasyroman in nur drei Monaten schreiben? Für jene, die Zeit ohne Ende haben, ist das vielleicht ein realisierbares Unternehmen. Für mich, die neben der Schreibstube auch noch ein kleines Familienunternehmen leitet, gerne gärtelt und sportelt, ist es eine echte Herausforderung. Trotzdem wage ich diese persönliche Challenge, den dritten Band meiner Trilogie in kürzester Zeit fertigzuschreiben. Einerseits generiert diese Challenge Druck durch eine, wenn auch nur selbstgesetzte Abgabefrist (Deadline). Andererseits motivieren mich stetig wachsende Kapitel und erreichte Zwischenziele (Wordcount) sehr. Aber ob ich es tatsächlich schaffe, den finalen Band der Aquarií-Reihe, “Aquarií-Tränen der Göttin”, bis Ende Januar 2021 fertigzustellen?
Hier dokumentiere ich den Fortschritt bei der Schreibarbeit in den nächsten drei Monaten.

Logo Im Fokus - Förderung Projekt Aquarií 3 - Sandra Baumgärtner - 6 Punkte Rheinland Pfalz Kultur

 

28. Oktober 2020 – Der Arbeitsplan

Woche 1/13 (KW45/2020) Erreicht: +13.000 (geplant 7.000, aktueller Stand 13.000)

Woche 2/13 (KW46/2020) Erreicht: +9.000 Wörter (aktueller Stand 22.000)

Woche 3/13 (KW47/2020) Erreicht: +9.000 Wörter (aktueller Stand 31.000)

Woche 4/13 (KW48/2020) Erreicht: +10.000 Wörter (aktueller Stand 41.000)

Woche 5/13 (KW49/2020) Erreicht: +5.000 Wörter (aktueller Stand 46.000)

Woche 6/13 (KW50/2020) Erreicht: +11.000 Wörter (aktueller Stand 57.000)

Woche 7/13 (KW51/2020) Erreicht: +9.000 Wörter (aktueller Stand 66.000)

Woche 8/13 (KW52/2020) Erreicht: +5.000 Wörter (aktueller Stand 71.000)

Woche 9/13 (KW1/2021) Erreicht: +6.700 Wörter (aktueller Stand 77.700)

Woche 10/13 (KW2/2021) Erreicht: +8.300 Wörter (aktueller Stand 86.000)

Woche 11/13 (KW3/2021) Erreicht: +2.000 Wörter (aktueller Stand 88.000)

 

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Corona-Blues

Vor gut einem Jahr war mein Autorenleben noch völlig in Ordnung. Das Buchjahr ging langsam zu Ende und fürs neue Jahr standen viele tolle Projekte an. Der erste eigene Stand, gemeinsam mit meiner Kollegin Sandra Florean, auf der Leipziger Buchmesse, die LuxCon, die Buchmesse Saar und vieles mehr. Dann kam ein Virus daher und alles war plötzlich anders.
Was ist mir von meinem einst bunten Autorenleben geblieben? So gut wie nichts! Keine Treffen mit Kolleg*innen oder Leser*innen mehr, keine neuen Impulse, und auch keine Einnahmen. Auf dem Foto seht ihr deutlich, was dieses vermaledeite dreiviertel Jahr mit mir gemacht hat. Ich fühle mich alt, müde und leer, unmotiviert und traurig. Mir geht es gut, aber es ist, als hätte man mir einen Teil meines Lebens geraubt. Der Teil, der mir viel Spaß bereitete, der mich erfüllete und von dem ich im Alltag (der durchaus auch sehr schön ist, aber der eben auch Alltag ist.) zehrte. Ich will nicht undankbar klingen, denn uns geht es ja eigentlich gut. Trotzdem hätte ich gerne mein buntes, verrücktes Autorenleben und die vielen Spinner zurück, die ich so sehr vermisse.
Passt gut auf euch auf und bleibt gesund. Ich will euch alle bald wieder sehen!

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Hilfe! Ich bin (wieder) eine Jamazone!

Die Jamazone-Rückkehr zu AmazonSo schnell ändern sich Dinge. Letztes Jahr im September habe ich verkündet (Originalbeitrag vom 27.09.2019), meine eBooks nicht mehr bei Amazon anzubieten. Wer kürzlich beim größten Onlineversandhändler in den Angeboten gestöbert hat, wird daher überrascht gewesen sein, meine Bücher dort wieder vorzufinden.

Nein, ich habe meine Meinung gegenüber Amazon nicht geändert. Ich finde das Geschäftsgebaren des Quasi-Monopolisten nach wie vor widerlich und bestelle persönlich dort nichts. Aber die aktuellen, wirtschaftlichen Entwicklungen zwingen mich als Autorin und Verlegerin, meine Bücher dort wieder zum Verkauf anzubieten. Dank Corona wurden dieses Jahr sämtliche Buchmessen und Konventions, zu denen ich mit einem eigenem Buchstand angereist wäre, abgesagt. Diese Präsenzen bedeuteten für mich und meinen Verlag Sichtbarkeit und Einnahmen. Internetmessen und sonstige virtuelle Veranstaltungen konnten und können diese Verluste nicht auffangen. Der Buchverkauf kam bei mir vollends zum Erliegen. Ich möchte daher alle Möglichkeiten nutzen, die mir verbleiben, um Verluste zu minimieren. Das schließt auch die Veröffentlichungen meiner Bücher bei Amazon mit ein. Auch die Fortsetzung der Aquarií-Reihe, Intrige der Rebellen, wird demnächst dort als Kindle-Version erhältlich sein. Für all meine Kindle-Leser*innen freue ich mich.

Derweilen träume ich im Stillen jedoch, es eines Tages rückgängig machen zu können … dass Leser*inne sich ans #Bücherhamstern erinnern … dass Bücher endlich wieder aus ihrer unfreiwilligen Schattenposition herauskommen … dass Literatur und Kunst in unserer Gesellschaft endlich wieder flächendeckend wertgeschätzt werden. Diese Träume sind unrealistisch? Egal. Ein bisschen Hoffnung lasse ich mir trotzdem nicht nehmen. Wer weiß, was zukünftig passieren wird? Vielleicht erfüllen sich Träume ja doch irgendwann? Möglicherweise kommt es anders, als erhofft? Und möglicherweise wird es am Ende sogar besser als zuvor? Ich gebe die Hoffnung auf ein Happy End jedenfalls nicht auf.

Bleibt gesund! Wir lesen uns!

PS: Wer sich fragt, was eine Jamazone ist: Das ist meine Wortkreation, für die ich die Wörter „Jammern“ und „Amazone“ verschwurbelt habe.

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Die Leipziger Buchmesse 2020 wurde abgesagt

Gestern war ein schwarzer Tag für die Buchwelt. Die beliebteste Buchmesse Deutschlands, die Leipziger Buchmesse (LBM) wurde eine Woche vor Beginn von den Organisatoren in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Leipzig abgesagt. Diese Absage betrifft nicht nur meine Kollegin Sandra Florean und mich, die wir dieses Jahr einen eigenen Stand in der Fantastikhalle gehabt hätten, sondern auch viele andere Kolleg*innen, Kleinverlage, Buchschaffende und natürlich unsere Leser*innen. Die LBM ist für viele DAS Event im Buchjahr, ein Ereignis der besonderen Art, immer einzigartig, immer fantastisch, immer authentisch und – im Gegensatz zur Frankfurter Buchmesse – liebevoll besuchernah. Die Atmosphäre auf der LBM ist einfach unbeschreiblich und die Reise nach Leipzig für mich seit Anbeginn des Autorinnendaseins Pflicht und Kür gleichermaßen. Ein Autorenjahr ohne die LBM? Unvorstellbar! Und doch müssen wir jetzt alle damit leben, dass wir dieses Jahr ohne die Motivationsspritze LBM überstehen müssen. Dabei muntert mich die Tatsache, dass ich damit auch keinen Buchmesseblues erleiden muss, nicht wirklich auf. Aber Jammern hilft ja nichts. Daher lasst uns nach vorne blicken. Die nächste Leipziger Buchmesse steht schon in den Startlöchern. Vom 18. bis 21. März 2021 weht wieder der herrliche Buchduft durch die Leipziger Messehallen. Notiert euch das Datum schon mal im Kalender, bucht eure Hotelzimmer. Das habe ich auch gerade getan. Die LBM 2020 mag abgesagt worden sein, aber die LBM 2021 ist bereits jetzt schon angesagt!

Hier findet man mich:

17.-18.04.2021 LuxCon/Luxemburg

27.-29.08.2021 FaRK/Landsweiler-Reden

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